So bearbeite ich meine Bilder | Die besten Tricks & Apps

So bearbeite ich meine Bilder | Die besten Tricks & Apps

Es gibt Dinge, die einem leicht von der Hand gehen.
Atmen, zum Beispiel. Das ist leicht, das können wir alle.
Aber hin und wieder schleicht sich etwas an, das wir nicht so einfach bewältigen können.
Etwas, das wirklich Zeit braucht, zu Arbeit wird und uns manchmal die Nerven raubt.
Dann fliegen Gedanken durch die Luft wie Kugel und hoffen, irgendwann ein Ziel zu treffen. Zum Glück, hat endlich einer den richtigen Weg gefunden.  Und meine Bilder auf den Kopf gestellt.

Lange habe ich mich vor diesem Beitrag gedrückt. Vielleicht, weil ich kein Experte bin und selbst jeden Tag auf der Suche nach neuen Wegen bin, etwas zu verbessern.
Aber immer öfter haben mich plötzlich Fragen erreicht und das hat mich dermaßen gefreut, dass ich es nicht länger hinauszögern wollte. Also gibt es heute einen Beitrag zu meiner Bildbearbeitung für Instagram. Alle Apps, Schritte und was mir dabei besonders wichtig. Für alle, die also schon immer wissen wollten, wie meine Bilder vorher ausgesehen haben und wie das Endergebnis zustande kommt, gerne weiterlesen. 🙂


So bearbeite ich meine Bilder | Tricks & Apps



VSCO Cam

Mein Finger weiß sofort, auf welche App er zuerst klicken muss: VSCO Cam. Denn hier finden die ersten kleinen Schritte der Verwandlung statt. Mein liebster Filter, den ich auch bei fast allen Bilder verwende, ist HB2. Falls er aber gar nicht passen sollte, weiche ich gerne auf HB1 aus.
Die Intensität halte ich aber meistens eher gering, zwischen 4 -7. Denn sonst kann das Bild schnell überladen wirken.
Ein paar Feineinstellungen wie Helligkeit, Kontrast, Schärfe und Temperatur  später, geht es gleich weiter zur nächsten App.

Preis: kostenlos, man kann sich aber einige Filter hinzukaufen
Für Andoird und iOS verfügbar


Snapseed

Das Wunderwerkzeug Snapseed benutze ich nicht bei allen Fotos, das muss ich zugeben. Hier stelle ich nämlich nur die Sättigung bestimmter Bereiche ein. Auf dem Beispiel-Foto hat mich zB die Farbe des Tisches gestört, da ich lieber graue, monotone Grundflächen für meinen Feed haben möchte.
Diesen Schritt kann man aber bei den meisten Bildern getrost weglassen.
Außerdem nutze ich dieses Pinsel-Tool, wenn ich manche Farben stärker hervorheben möchte.

Preis: kostenlos *yay*
Für Andoird und iOS verfügbar


Facetune

Last but not least: Facetune. Es gibt eigentlich nur zwei Schritte, die ich in dieser App gehen muss. Also wirklich „notwendig“ ist sie nicht zu unbedingt. Hier werde ich dem gängigen Bloggerklischee gerecht und nutze das Whiten-Tool, um alles etwas weißer zu machen. Weiße Flächen, den vorher entsättigten Tisch, alles weicht dem Pinsel.
Danach hebe ich die Details mit dem gleichnamigen Werkzeug hervor. Im Falle unseres Fotos also das Bananenbrot und den Chai Latte.

Preis: €4,49
Für Andoird und iOS verfügbar


Hier noch zwei Beispiele, die ich auf dieselbe Weise bearbeitet habe.


3 Apps, die auch du für deine Bilder nutzen solltest

Preview || Diese App nutze ich, um meinen Feed zu planen. Da ich gerne etwas Abwechslung habe, dennoch möchte, dass alles zusammen passt, hilft diese App ungemein.


LD – Lens Distorsions
|| Ein paar Sonnenreflexe können jedes Bild aufwerten. In London gab es relativ wenig Sonnenschein. Well, okay, it’s London. Deshalb habe ich die App genutzt, um das Foto mehr zum Leuchten zu bringen.
Leider gibt es LD nur für iOS.

Hype Type || Seit es diese App gibt, leben meine InstaStories endlich mehr. Mit den beweglichen Schriften kann man das Auge sehr gut einfangen und verleiht dem ruhigen Bild das gewisse Etwas.


Wie ihr seht, alles keine große Magie, aber dennoch sehr effektiv. Ich hoffe, der kleine Einblick in meine Bearbeitungsroutine für Instagram hat euch gefallen und ihr könnt ein paar Tricks und Apps für euch nutzen.
Bald kommt auch ein schneller Lightroom-Guide, wie ich meine Bilder auf dem Blog bearbeite.
Es geht doch nichts über etwas Bearbeitungszauber, oder?

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9 Kommentare

  1. 1. Oktober 2017 / 17:05

    Super, vielen Dank für die Tipps und Apps 😀 Bildbearbeitung kann so viel bewirken, nur bin ich meistens zu faul viel Zeit zu investieren. Dafür sind dann natürlich Filter perfekt.

    Liebe Grüße
    Alina

  2. 2. Oktober 2017 / 22:31

    Das sind wirklich super Tipps, ich werde mal ein bisschen rumprobieren. Danke dir!
    Heute hatte ich Glück und habe mir Facetune um 0,10€ geholt (die Aktion läuft in einem Tag ab laut Google Play). Bin gespannt, wie Facetune generell funktioniert. 😄

  3. 3. Oktober 2017 / 13:33

    Liebe Kat,
    ich finde es super das du so genau auf deine Instagram Bildbearbeitung eingehst.
    Viele schreiben ja Beiträge darüber und verraten dann aber nicht welchen Filter sie benutzen etc.
    Dein Beitrag ist wirklich hilfreich. 🙂
    Auch die zusätzlichen Apps muss ich mir gleich ansehen, besonders die zum planen interessiert mich sehr.
    Danke für die tollen Tipps!
    Liebste Grüße Tamara
    https://www.fashionladyloves.com/

  4. 4. Oktober 2017 / 12:12

    Ein toller Beitrag liebe Kat. Die 3 genannten Apps zur Bildbearbeitung nutze ich auch, wenn ich Fotos mit dem iPhone erstellt habe. Sonst nehme ich die Bearbeitung am Mac mit Lightroom vor. 🙂

    Liebste Grüße
    xo Sunny | http://www.sunnyinga.de

    • 17. Oktober 2017 / 12:14

      Das freut mich. 🙂

  5. 7. November 2017 / 11:24

    Das war wirklich interessant. Ich nutze Instagram gar nicht, weil ich weiß, dass Fotos gar nicht mein Ding sind.

    • 7. November 2017 / 11:58

      Dankeschön 🙂
      Das ist schade. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. 🙂

  6. 27. November 2017 / 13:15

    Wow, danke liebe Kat. Da werde ich mich doch nochmal einigen Apps widmen und ein paar andere mit denen ich nicht klar komme dafür aussortieren. Möchte auch das mein Feed etwas einheitlicher aussieht. <3 Merci

    LG Dany von

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