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7 tolle Tipps, wie du dich vor der Kamera endlich wohlfühlst*

Werbung – In Zusammenarbeit mit Rosa Faia

Das Fenster steht weit offen und weht mir kühle Novemberluft um die Nase.
Ich weiß nicht, warum ich das mache.
Okay, ich weiß es doch.
Aber in diesen ersten, kleinen Momenten fühlt es sich einfach nicht richtig an.
Die Kamera beäugt mich misstrauisch.
Was, wenn ich etwas falsch mache?
Was, wenn es einfach nur bescheuert aussieht?
Ein paar Sonnenstrahlen kriechen über meinen Holzfußboden.
Ich kann das.
Das wird schon.
Durchatmen.
Ich denke an mein Lieblingslied.
Durchatmen.Ich lege den Cardigan über meine nackten Schultern.
Durchatmen.
Ich drücke den Auslöser und die Welt verschwimmt.
Von einer Sekunde auf die andere wird alles besser.

Es gab eine Zeit, da habe ich jede Kameralinse gemieden. Weil ich mich einfach nicht wohlgefühlt habe. Vor allem der Schulfotograf war mir zu viel, weil diese Fotos sowieso nie gut werden.
Aber ich habe gelernt, wie ich mich vor der Kamera wohler fühlen kann. Mit und ohne Fotograf. Egal, ob mir jemand zusieht oder ich alleine in Unterwäsche im Zimmer stehe. Es ist nicht leicht, sich fallen zu lassen und einfach mal zu machen. Die eigenen Gedanken stehen uns viel zu oft im Weg.
Aber zusammen mit Rosa Faia habe ich heute ein paar tolle Tipps, damit ihr euch künftig vor der Kamera wohler fühlt.


7 tolle Tipps, wie du dich vor der Kamera endlich wohlfühlst*


Einfach mal üben


Wie bereits erwähnt, habe ich einen sehr langen Weg hinter mir, was das Wohlfühlen vor der Kamera betrifft. Zu Anfang ist es oft einfach komisch, oder sogar peinlich. Vor allem bei Streetstyle-Shootings, wenn die halbe Welt plötzlich zusieht. Aber wie bei allen Bereichen des Lebens: einfach mal üben. Fordert euch selbst heraus und stellt euch mitten in eine Menschenmenge. Und dann soll jemand gute Fotos von euch machen. Das ist unfassbar schwierig, das will ich gar nicht beschönigen. Aber wenn ihr das öfter versucht, wird es immer leichter. Trust me. Been there, done that!

 


Bequeme Kleidung


Man sieht euch nichts mehr an, als wenn die Hose zu eng sitzt oder der BH drückt. Ähnlich wie bei meinen Summer Photo Ideas, ist es vor der Kamera allgemein wichtig, sich richtig anzuziehen. Das heißt nicht, dass es nicht auch stylisch sein kann. Manche Faustregeln sollte man einfach beachten, um sich auch wirklich wohlfühlen zu können. Ich hätte zum Beispiel nie gedacht, dass ich mal Fotos in Unterwäsche machen würde. Aber die BHs und Höschen von Rosa Faia sind nicht nur superschön, sondern auch noch richtig bequem. Ich habe mich sofort wohl und auch sexy gefühlt.
Perfekt für schöne Akzente oder einfach als gemütliche Pieces für drunter. Kleidung kann sooo viel ausmachen.
Merken: bequeme Outfits fangen schon bei der Unterwäsche an. Wenn die nicht passt, sieht man euch das an!

Hier findet ihr meine Lieblinge von Rosa Faia zum Nachshoppen:
Ich trage 80A oder B.

Havanna  –  schwarz
Havanna – desert
Louisa – crystal
Padded Basic –  desert
Mila  –  schwarz

Hier geht’s zur Händlersuche.


Probefotos machen


Ich bin bei Gott kein Model und werde in diesem Leben auch keines mehr werden. (Fries, I love you!) Das bedeutet, dass nicht jedes Foto perfekt oder auch nur ansatzweise gut wird. Bei Shootings gibt es mehr Outtakes als wirklich tolle Fotos. Als Beweis hab ich euch hier ein paar eingefügt. Have fun. 😉
Also scheut euch nicht davor, Probefotos zu machen. Viele Probefotos! Post um euer Leben, spielt mit der Location, sucht euch Props, die es weniger akward machen. Gutes Stichwort…

 


Props are your friends


Mit leeren Händen vor der Kamera zu stehen ist selten eine gute Idee. Weil man oft einfach nicht weiß, was man letztendlich machen soll. Deshalb sind Props, oder Requisiten, tolle Hilfsmittel, um sich vor der Kamera wohler zu fühlen. Wenn man mit einer Sonnenblume beschäftigt ist, denkt man gleich viel weniger darüber nach, ob man sich nun wohl fühlt oder nicht.

  


So tun, als wäre alles lustig


Ein Punkt, der mir immer besonders viel Spaß macht. Bei genauerer Überlegung klingt es auch ziemlich logisch: wenn man lacht, denkt man nicht an Negatives. Dann hat man gar keine Zeit, sich unwohl zu fühlen.
Falls euch jemand fotografiert, versucht zusammen zu scherzen oder macht richtig dumme Witze. Julia und ich machen sich immer über alles lustig und es klappt wunderbar.
Falls ihr alleine Fotos macht, denkt an einen Moment, wo ihr wirklich glücklich wart und viel gelacht habt. Das macht es gleich einfacher.


 Lieblingslied summen oder Musik hören


Falls es während dem Shooting möglich ist: dreht euch Musik auf und tanzt einfach wie verrückt dazu. Dabei entstehen oft die besten Bilder. Da man mitten auf der Straße aber schwer den Lautsprecher auspacken kann, hilft es, das Lieblingslied einfach im Kopf zu singen oder zu summen.
Der Grundgedanke dahinter ist wieder, dass man sich einfach weniger Sorgen macht und gleich gelassener wirkt.
Psst…mein Shooting-Song ist „The Realness“ von RuPaul. Wirkt Wunder. 😉

  


Vertraute Person als Fotograf


Wenn die Chemie nichts stimmt, sieht man es den Fotos meistens auch an. Deshalb habe ich immer liebe Freundinnen hinter der Kamera, die mich zum Lachen bringen und denen ich einfach vertraue. So fällt das Posen gleich leichter. Man verkrampft einfach zu sehr, wenn man den Fotografen/die Fotografin nicht einschätzen kann oder sie nicht gut kennt.

Bonus Tipp: Solltest ihr alleine Fotos machen, hilft es, die Kamera als besten Freund zu betrachten. Tut einfach so, als wäre das euer liebster Mensch auf Erden. Dieser würde euch doch niemals schlecht dastehen lassen, oder? Na eben.


Das waren meine 7 Tipps, wie man sich endlich vor der Kamera wohler fühlt. Hier bin ich wieder das beste Beispiel: von der Kamerahasserin zur Bloggerin in Unterwäsche. Macht euch nicht zu viele Gedanken. Es ist die meiste Zeit viel Übung dahinter und braucht einfach eine Weile, bis es weniger komisch wird. Aber ihr schafft das! Da bin ich mir ganz sicher.

 

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One comment

  1. Hallo Kat,

    danke für diese wundervollen Tipps! 🙂 Ich probiere sie auf jeden Fall aus.

    Liebe Grüße
    Denise