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Lieber Blogger. Bist du ein Clickbaiter?

Meine Finger tun bereits von der stundenlangen Suche weh. Ständig stolpere ich über Beiträge, die vielversprechend klingen, sich aber als reine Fiktion entpuppen. Und das ewige Tippen geht weiter. Wortsalat reiht sich an Sätzechaos und ich frage mich immer wieder, was der Titel überhaupt mit dem Text zu tun hat. Meine Augen werden von schmeichelhaften Zeilen gelockt und finden dann doch nur den xten langweiligen Post zu einem Thema, das bereits sein Ablaufdatum erreicht hat. Der Sinn von aussagekräftigen Überschriften ist auf manchen Blogs komplett untergegangen und viele Youtuber leben von den überzogenen Ansagen und heimsen so etliche Klicks ein, die sie eigentlich nicht verdient haben. Diese schwarzen Schafe, die sich durch das Netz wühlen und nichts als Verwirrung und oft auch Ärger zurücklassen. Herzlich Willkommen in der Welt der Clickbaiter.

Clickbaiting: Reißerische und überzogene Überschriften, die Neugierde schüren, aber nicht halten, was sie versprechen.

Es ist die Neugierde, die uns in ihre Arme treibt und die Verheißung auf nützliche Tipps und „ultimative“ Anleitungen. Aber wenn ich in einer Auflistung von den ULTIMATIVEN Instagram-Tipps wieder den Punkt Benutze Hashtags lese, könnte ich ausrasten. Nein, wirklich? Auf Instagram benutzt man Hashtags? Thank you, Captain Obvious! Clickbaiting ist für mich ein rotes Tuch. Oft genug lande ich bei einem Beitrag, der mir mehr Seitenaufrufe für den Blog verspricht und dann stehen da die besten Tipps: Poste regelmäßig und sei aktiv. Ähm ja, Danke dafür. Dieser Text betrifft nicht die Blogger, die mit interessanten Überschriften aufmerksam machen und dann auch wirklich guten Content liefern. Sondern diejenigen, die am Anfang viel versprechen, aber nicht ansatzweise damit mithalten können.

Clickbaiting scheint in letzter Zeit einen wahren Aufschwung zu erfahren. Besonders deutlich wird das auch auf Youtube. „Storytime – Ich wäre fast gekidnapped worden“ Klingt spannend, oder? Was die Gute aber letztendlich erzählt ist: Ein älterer Herr ging gut zehn Minuten den gleichen Weg wie sie und sie hat Angst bekommen. Wow, da bekommt der Begriff „fast gekidnapped“ eine ganz neue Bedeutung. Dann wurde ich ja bereits sieben Mal fast gekidnapped! Solche Clickbaiter versuchen uns ausgezerrte Tipps als Wundermittel zu verkaufen und locken uns zu Geschichten, die einfach nur langweilig sind, aber gut verkauft wurden. Da macht sich bei mir Frust breit. Ich blogge erst seit Februar und versuche immer einen neuen Weg zu finden, mehr Leser auf meinem Blog aufmerksam zu machen, meine Followerzahl auf Instagram oder Facebook zu verbessern oder neue Wege für tolle Fotos zu finden. Nützliche, tolle Blogs wie der von Christina gehen in dem ganzen Chaos leider manchmal unter.

Die Top 3 der unnötigsten Blogger-Tipps:

Benutze Hashtags. – Das hätte ich jetzt nicht gedacht.

Mach gute Fotos. – Der beste Tipp, den ich je gelesen habe. Danke!

Sei interessant. – Und warum postest du dann die hundertste Müslischüssel?

Liebe Mitblogger, lasst Überschriften wie „So bekommst du tausend neue Follower“, wenn ihr dann nur abgetragene Tricks verwendet. Seid ehrlich oder lasst es einfach. Ich suche nicht umsonst nach nützlichen Inhalten, nur um dann wieder auf einen Clickbait hereinzufallen. Was erwartet mich wirklich in eurem Post? Ein Must Have für Blogger? Ein Winteroutfit? Verkauft mir bitte keine Hose mit Löchern als das neue Trendteil, wenn die halbe Welt sie bereits zur Schau stellt. Ich habe nichts gegen interessante Überschriften und ehrliche Meinungen. Nutzt eure Kreativität, aber übertreibt es nicht mit dem Sensationswahnsinn. Wir brauchen nicht noch mehr Instagram-Wunder oder falsche Versprechungen. Preise mir nicht „deine kritische Meinung zur Bloggerwelt an“ wenn du letztendlich dein Outfit beschreibst und in einem Satz am Rande erwähnst, wie sehr dir die Heuchelei auf den Wecker geht. Wenn ich Tipps will, wie ich stylischer werde, hilft es mir nicht, hunderte Fotos von irgendwelchen Stars zu sehen. ICH will einen tollen Style entwickeln und nicht den von anderen kopieren. Hast du Ahnung von dem Thema? Dann her damit! Aber locke mich nicht mit falschen Tatsachen. Lieber ehrliche Überschriften, als übertriebene Klickfänger.

Und jetzt die Frage: Bloggst du schon oder clickbaitest du noch? Denn für mich hat Clickbaiting nichts mit guten Bloggern zu tun.

Eure Kat.

Wie steht ihr zu dem Thema? Kennt ihr Clickbaiter oder seid ihr vielleicht selbst einer?

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46 comments

  1. sehr gut ! Du hast völlig Recht !!!
    LG
    Sabine von http://www.alpini-bayern.de

    1. Danke Sabine. 🙂

  2. Super witziger Artikel und Du hast einfach so recht! 🙂
    Das mit den ultimativen Instagram Tipps “benutze Hashtags” ist ja wirklich zum Brüllen komisch. :”)
    Leider öffne ich ab und an aus Neugier auf tolle Beiträge auch Clickbait Aritkel. Danach bin ich so wie Du auch
    immer total genervt von sowas. :/

    Hab noch einen schönen Abend. 🙂

    LG ♥

    1. Dankeschön Christina, freut mich. 🙂
      Ja lustigerweise findet man das tatsächlich immer noch.
      Amen to this. 🙂 Danke für dein Kommentar. <3

  3. Liebe Kat!
    Was für ein toller Post! Wie oft es mir schon passiert ist, dass ich mich auf einen Blogpost gefreut habe bzw. wirklich Tipps erhofft habe und dann kommt eben sowas wie Hashtags benutzen… Letztendlich ignoriere ich diese Blogs aber dann und ich werde sicher nicht noch ein mal einen Klick dort lassen.

    1. Dankeschön liebe Anja, freut mich sehr. 🙂
      ja das ist wohl die beste Entscheidung. Einfach ignorieren und gut ist. 🙂

  4. Haha ich musste bei deiner Aufzählung gerade so lachen! 😀 “Fast gekidnapped” ist ja wirklich totaler Bullshit. Ich denke mir das z.B. bei Bibi “muss man ja kennen” Beauty Palace – der ihr Leben besteht auch nur noch aus Pranks und Missgeschicke, die sowas von gestellt aussehen. Manche Geschichten sind es einfach nicht wert, erzählt zu werden. Punkt. Dazu gehört u.a.:

    – das hundertste Video über “So sehe ich als Junge/Mädchen aus”
    – Rezepte mit Chia Samen (Chia + Milch + Obst = fertig.)
    – der 1000. “Life Goals im Dezember” Beitrag (immer mit dabei: Mehr Sport, Organisierter sein, blablablabla langweilig)
    – der ultimative Gift Guide für Girls/Boys/Babies/who really cares
    – Liste unendlich fortsetzbar……

    😛
    GLG Miriam
    http://www.enemenemimi.com

    1. Hihi, freut mich sehr. ja ein paar lustige Beispiele, um die ganze Thematik noch einmal
      zu unterstreichen mussten einfach sein. 😉 ja von Bibi halte ich sowieso wenig, aber gut.
      Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen, liebe Miri. 😀

  5. Liebe Kat, wirklich toller Beitrag. Ich habe es aufgegeben nach Tipps zu suchen, denn die Standardsachen wie Hashtags, Regelmäßigkeit sowie qualitativ hochwertige Pics sind eh schon so durchgekaut. Die Frage ist einfach nur, ob den Content den man abliefert spannend für die andern ist. Mittlerweile gibt es zb zig tausende Fashion Blogger, aber nur wenige schaffen es zu inspirieren, wo sich manch einer die Sachen nachkauft.
    Und das mit Clickbait geht mir einfach nicht ein. Spannend Überschriften en mas aber ein lauer Text mit nix dahinter. Ziemlich bittere Realität..

    LG Karo

    1. Dankeschön Karo, das freut mich zu hören. 🙂
      Ja ich leider auch. Denn meistens bekommt man ohnehin keine Tipps mehr, wenn man danach sucht.

  6. Liebe Kathrin,

    ich habe deinen Beitrag über einen FB Gruppe gefunden. Ganz toller Beitrag! Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Wie man so schön sagt. Wer auch noch wertvolle und sinnvolle Tipps verteilt ist http://madmoisell.com/.
    Hab einen schönen Abend!

    Ramona

    1. Danke Ramona, schön, dass er dir gefällt. 🙂
      Oh ja, Madmoisell kenne ich. Sie ist wirklich eine tolle Bloggerin. 🙂
      Wünsch ich dir auch, Danke. <3

  7. Hey liebe Kat,
    das ist mir bei Youtube schon gefühlt tausendfach passiert v.v
    Irgendwie fällt man immer drauf rein oder man will eben doch wissen, was dahinter steckt.
    Bei Bloggern ist mir das noch nicht so intensiv aufgefallen.
    Aber ja, ich finde das auch etwas nervig.

    XO Samy

    1. Hallo Samy. 🙂 Ja wir fallen einfach immer wieder darauf hinein 😀
      Leider ziemlich nervig, wie du schon sagtest.

  8. Du hast recht, das Problem habe ich in meinem Blog bei einem Artikel mit Bloggertipps mal so umschrieben.

    Debk dir einen grossen Platz in deiner Stadt, die Aufgabe ist, jemanden in einer Seitenstraße zu finden, den Leser.
    Jetzt stell dir vor du weisst nicht welche Straße.
    Stell dir jetzt noch vor der Platz ist voller Leute.
    Stellt man sich jetzt noch vor all diese Leute suchen auch “den Leser”, wird es schier unmöglich, stellen wir uns jetzt noch vor, all diese Leute wissen das ihr alle “den Leser” sucht und wir probieren das besser nicht real aus.

    Ich weis nicht wie gut mein kontent ist, aber der Artikel schildert meinen Wissensstand und meine Meinung.

    Überschrift ist allerdings schlicht “Bloggertipps” und eben nicht “10 ultimative Tipps zum perfekten Blog” sollte man auchnicht schreiben, zumal es perfekt eh nicht gibt, meine Meinung.

    1. Danke Dirk. 🙂
      Der Beitrag klingt wirklich interessant und ich schaue gerne bei dir vorbei. 🙂

  9. Ich bin total bei dir. Mich nervt es auch einfach nur noch.

    Liebst Daniela
    Von http://cocoquestion.de

    1. Danke Daniela. 🙂 Ja es kann wirklich ziemlich anstrengend sein.

  10. tja… ich habe mal irgendwo sinngemäß gelesen: Seit es Blogs gibt hatte noch nie so viele so wenig zu erzählen. Manchmal habe ich das Gefühl wenn Fashionbloggern die Ideen ausgehen schreiben sie über SEO und wärmen billige, basic WordPress Sicherheitstipps auf.

    1. Das Gefühl habe ich leider auch. Als gäbe es nicht schon hunderte Beiträge und Plugins über
      SEO & co. 🙂

  11. Liebe Kat,
    Du hast so recht! 10 Tipps die Du befolgen musst, 5 ultimative Müslis, meine 10 besten irgendwas – auch solche Überschriften führen die letzte Zeit nur noch dazu, dass ich da definitiv nicht hin klicke und solche Blogs auch nach und nach aus meiner Blog-Roll entferne. Ab und zu erwische ich mich dann doch, wie ich auf Clickbaits hereinfalle – und ärgere mich… 😉
    Wahrscheinlich wird das wegen irgendwelcher dubioser SEO-Tipps gemacht – aber die Verweildauern auf den Blogs werden nicht hoch sein, irgendwann relativiert sich das dann. Das will doch keiner mehr lesen.
    Liebe Grüße, Barbara

    1. Dankeschön Barbara. 🙂
      Ja immer diese kopflosen Übertreibungen mit ultimativ & co. Manchmal ist man dann aber doch neugierig.
      Und sei es nur, wie der Clickbait aufgelöst wird. 😀

  12. Da hast du mir aus der Seele geschrieben. Ich bin da schon so oft reingefallen und hab mir auch schon zig kostenlose ebooks bestellt, weil ich gehofft habe, dass sie halten was der Titel verspricht.
    Auf meinem Blog versuche ich darum immer es nicht so allgemein zu halten. Meist greife ich auf eigene Erfahrungen zurück und verknüpfen sie mit “allgemeinen Tipps”. Vielleicht klappt das nicht immer.(Weil man das Rad nicht immer vollkommen neue erfinden kann.) Aber ich gebe mir Mühe. 🙂

    1. Dankeschön Conny, das freut mich 🙂 Stimmt, auch bei Büchern gibt es diese vielversprechenden Titel.
      Finde ich toll, wie du das machst. 🙂

  13. Ich finde deinen Beitrag wirklich super gelungen – hier hält der Post definitiv was der Titel verspricht ?
    Der Grad zwischen Clickbait und aufregendem Titel ist meiner Meinung nach sehr schmal und manchmal trifft man wohl auch ungewollt daneben – aber ich stimme dir zu was absichtliches Clickbait betrifft, da ärgere ich mich auch immer für die verschwendet Lebenszeit.

    Liebe Grüße
    Stephi von http://stephisstories.de

    1. Vielen Dank Stephi. das hört man wirklich gerne. 🙂
      Da stimme ich dir zu. Wenn der Beitrag so gar nicht halten kann, was der Titel verspricht, ist das Mist.

  14. Hach, du triffst den Nagel auf den Kopf, oder wie man das so schön sagt. Ich hasse diese Clickbait-Überschriften auch wie sonstwas, aber man kann wohl nichts dagegen machen. Es gibt eben einfach zu viele Tipps im Netz dazu, wie man Artikel-Überschriften schreibt, die angeklickt werden. Da bin ich echt froh, dass ich selten gezielt auf Blogs was suche, sondern meist nur die Posts aus meiner Leseliste auf Bloglovin lese. Und in der sind eben nur Blogs, die wirklich tolle Posts schreiben 🙂

    Deine Top 3 ist wirklich nicht schlecht – aber da fehlt mir noch: Poste regelmäßig mind. 3 Mal pro Woche 😉 Achja, und gestalte ein schönes Design.

    Ich glaube, meine Überschriften sind meistens wirklich schlecht – also locken keine Leser an. Ich gebe mir da nämlich keine Mühe, sondern versuche bloß, das Thema nüchtern zu benennen. Außerdem schreibe ich dann auch immer im ersten Absatz, warum ich über das Thema schreibe und hoffe, dass spätestens danach alle abgesprungen sind, die sich nicht dafür interessieren. Denn ich will ja niemanden enttäuschen und langweilen, sondern lieber einige wenige begeistern können 😉

    Liebe Grüße

    1. Haha, Danke Tabea. 🙂 Recht hast du. Schön, wenn man eine Liste von Blogs hat, die einem sowieso schon
      gefallen. Das mit dem regelmäßig Posten ist auch immer ein gern gesehener Tipp 😀
      Besser weniger aufregend als falsch, finde ich. 🙂

  15. Liebe Kat!

    Du sprichst mir aus der Seele. Clickbait ist einfach total zum Kotzen und wie du schon sagst: Bei den Youtubern ist mir das extrem aufgefallen in letzter Zeit. Manche schieben es auf den neuen YouTube Algorithmus. Mhm, ist klar, aber diese Clickbait Überschriften gab es auch schon vorher. Ich finde es einfach echt unfair, aber gut, fair geht es in der Blogosphäre schon lange nicht mehr zu. Leider. Da lob ich mir, wenn ehrliche Blogs doch noch ihren Zuspruch und ihre verdiente Reichweite bekommen, aber finde es gleichzeitig schade, dass weitere gute Blogger untergehen. Vor allem die, die noch ganz frisch angefangen haben, haben keine Chance, weil sie sich noch keine Reichweite aufbauen konnten :/

    Nochmal zurück zu YouTube: Bei mir hört der Spaß einfach auf, wenn als Überschrift: “OMG – es ist Krebs” lese und dann ist nichts dahinter oder noch schlimmer: Es wird sich über die Krankheit noch lustig gemacht. Grade erst gesehen -.-* und dass auch viele große Youtuber zum Clickbaiting greifen, finde ich nicht in Ordnung (vor allem merkt man da, dass die neuen Youtubern nichts und niemanden etwas gönnen – kommt halt mir so vor). Clickbaiting ist einfach und kann jeder. Ich verwende bei YouTube eben solche Titel, die das versprechen, was es im Video zu sehen gibt und klar, dass ich dann keine Klicks bekomme. Bei meinem Berlin Vlog hätte ich dreisterweise auch schreiben können: OMG, ich habe den Anschlag in Berlin überlebt. – Obwohl ich zu dem Zeitpunkt gar nicht am Weihnachtsmarkt war, aber Klicks hätte ich sicher bekommen. Ich bin stolz, dass ich mich nicht auf so ein Niveau herunter begebe. Dann lieber wenig Klicks, dafür Ehrlichkeit und auch ehrliches Interesse. Ich bin mir sicher, dass es ganz viele Kandidaten, die den Titel verwendet haben, anstatt eines neutralen Titel, wie ich ihn genommen habe (Travel with me – Berlin Vlog –> den hab ich verwendet.). Und ich finde es einfach traurig, wenn Krankheiten, traurige Ereignisse oder lukrative Versprechen ausgenutzt werden, um seine Reichweite zu verbessern.

    Lass dich nicht ärgern, die Guten (wir!) werden zuletzt lachen 🙂

    Liebste Grüße
    Lisa
    http://www.mycafeaulait.at

    1. Dankeschön Lisa. 🙂 Ja du sagst es, sehe ich ganz genauso.
      Lügen für Likes ist einfach nur mies. Auf Youtube scheint es wirklich eine Art Virus zu sein. Da macht es ja bereits jeder 3te.
      Ich bin sehr stolz, dass du eine so tolle Einstellung zu dem Thema hast. Diese Clickbait Clicks sind auch keine echten, denn nur weil man auf
      das Video klickt, mag man es nicht automatisch. meistens schüren solche Überschriften nur Missgunst und Ärger.

      Bin absolut deiner Meinung! Du bist ein toller Mensch, Lisa und ich bin froh, dass es Blogger wie dich da draußen gibt. <3

  16. Ich kann um solche Sachen einen guten, großen Bogen machen und bin schon lange nicht mehr von Bloggern und Youtubern angetan (schaue nur noch vereinzelt Kanäle). Letztendlich ist es alles ein Brei. Dieselben langweiligen Gesichter mit denselben Augenbrauen in derselben Kleidung.

    1. Recht hast du, Sandra. 🙂

  17. Hallo 🙂
    Großartig, ehrlicher Beitrag und die gute Prise Humor!
    Ich blogge erst seit kurzen (september) und war auch auf der Suche nach tipps , allerdings bin ich auch so schnell entäuscht worden …das ich beschlossen das so handzuhaben wie ich es für richtig halte ! Schliesslich mach ich das weil es mir spaß macht und nicht um reich & berühmt zu werden !

    1. Danke Manuela, freut mich zu hören. 🙂 Leider folgt die Enttäuschung dann prompt, stimmt.
      So ist es! <3

  18. 100 % agree! ich denke viele Blogger schreiben/posten allein dem Grund irgendwie fame zu erzielen und nicht aus einer redaktionellen Leidenschaft. Clickbaits = viele Klicks = Goodies
    Wo bleibt die Kreativität?

    1. Den Gedanken habe ich auch oft. Oder wie viele mit Youtube anfangen nur um die nächste Bibi zu werden.
      Wenn man es aus den falschen Grunden macht, wird das nie was. <3

  19. Toller Beitrag!
    Es macht wirklich Spaß, deine Texte zu lesen 🙂

    Cheerio.
    Sandy
    http://ownblack.net

    1. Herzlichen Dank, Sandy. 🙂
      Das freut mich wirklich. Und ich liebe dein “Cheerio” am Ende. Erinnert mich an Sherlock. 🙂

  20. Ja & Amen! Du hast vollkommen recht! Genau darüber habe ich schon so einige Gespräche mit Freunden geführt. Allerdings lässt sie das, als Nichtblogger, eher kalt. Dein Schreibstil gefällt mir außerordentlich gut und ich werde mir deinen Blog merken und hoffe auf weitere abwechslungsreiche und aufgeweckte Posts!

    xxx, Rina von https://darlingrina.wordpress.com/2016/12/28/different-is-beautiful-a-special-something-for-someone-special/

    1. Ganz lieben Dank Rina und ich freue mich über das positive Feedback. 🙂
      Ja Nichtblogger fühlen sich davon wohl eher weniger gestört, weil sie nicht mit solchen Leuten in denselben Topf geworfen werden.
      Du bist jederzeit Willkommen. 🙂

  21. Ich blogge so, wie ich es für richtig halte. Ich schreibe Überschriften, die für mich zum Inhalt passen – Punkt. Aus. Ende 🙂 Ich finde diese übertriebenen Versprechen auch total unsinnig, aber scheinbar bringt es ja Klicks^^ Jedem das seine 😉

    LG

    1. Super Einstellung, meine Liebe 🙂
      Ja es ist wirklich ziemlich unsinnig. 😀

  22. Liebe Kat,

    ich würde sagen, da hast du es auf den Punkt gebracht. Ich klicke inzwischen auf die (überwiegend bei Facebook) angepriesenen Blogbeiträge mit die schönsten, die ultimativen, die superduper, die besten XY schon gar nicht mehr drauf. Bei Youtubern ist es mir ebenfalls schon aufgefallen. Ich bevorzuge auch eher Überschriften, die den Inhalt beschreiben. Sicher dürfen Überschriften auch mal neugierig machen, aber es sollte schon 100% Bezug zum Geschriebenen haben.

    Vielen Dank, für diesen offenen und ehrlichen Blogartikel. Mach weiter so und lass dich nicht beirren.

    Viele Grüße,
    Tanja

    1. Da schließe ich mich an. Mich bekommen diese fiesen Clickbaiter nicht mehr so leicht in die Finger. 😉
      Und all diese Übertreibungen sind ohnehin zwecklos, weil man auf den Blog nicht mehr zurückkommt.
      Danke für dein Kommentar, freut mich, dass dir der Beitrag gefallen hat. <3

  23. […] 2016 gelernt hat und Kat erklärt uns, wie Blogs das eigene Leben verändern können. Über Clickbait-Überschriften regt sich währenddessen Kat auf – völlig zu Recht. Die Überschrift darf doch nicht mehr […]