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10 einfache Tipps für bessere Handyfotos – Weinstock Science*

Werbung – In Zusammenarbeit mit Weinstock Science

In letzter Zeit bin ich immer wieder kopflos.
Ein bisschen verwirrt und manchmal ergibt nichts Sinn.
Dann laufe ich durch die Gegend und stelle Fragen, die niemand beantworten kann.
Meistens pustet der Wind sie mir zurück ins Gesicht.
In solchen Momenten kommt mir meistens der Gedanke, dass ich etwas festhalten will.
Die Welt soll kurz stehenbleiben.
Dann will ich diese Sekunden mit meiner Kamera einfangen und behalten.
Einfrieren und Erinnerungen darauf machen.
Aber ich habe keine Kamera bei mir.
Ich kann heute nichts festhalten.
Außer…
Mein Handy drückt gegen meine Hüfte.
Mit kalten Fingern hole ich es aus der Manteltasche.
Das könnte funktionieren.
Das könnte gut werden.
Handyfotos fangen Momente ein.
Ich verzichte ausnahmsweise auf stundenlange Outfitsuche, Posen und Inszenierungen.
Und fotografiere einfach.


10 einfache Tipps für bessere Handyfotos


Auch wenn man es sich vornimmt: Die Kamera ist nicht immer dabei oder gerade verfügbar. Deshalb muss manchmal das Handy einspringen und das Fotografieren übernehmen. Zusammen mit Weinstock Science habe ich 10 tolle Tipps, wie ihr bessere Handyfotos machen könnt. Außerdem 3 meiner liebsten Foto-Apps, die mir die Bearbeitung um einiges erleichtern.


Hände statt Stativ

Verwackelte Fotos sehen weder mit der Kamera, noch mit dem Handy gut aus. Wenn ihr aber kein extra Handystativ kaufen wollt, solltet ihr einfach ein paar Tricks anwenden, um das Bild bzw eure Hände zu stabilsieren. Versucht euch irgendwo anzulehnen oder die Hände beim Fotografieren wo abzulegen. So verwackelt bestimmt nichts mehr und ihr habt eine ruhigere Hand wenn ihr Fotos macht. Falls ihr alleine Fotos macht, habe ich hier ein Mini-Stativ fürs Handy für euch. Perfekt zum Mitnehmen und einfach praktisch.


Mit zwei Händen fotografieren

Wir machen gleich mit der Stabilisierung weiter. Ein einfacher und schneller Tipp, wenn ihr zufällig keine Wand oder ähnliches zur Verfügung habt: fotografiert IMMER mit zwei Händen. So könnt ihr nicht nur das Handy zusätzlich stabilisieren und Verwacklungen vermeiden, ihr könnt das Bild auch gleich gerader ausrichten und müsst dann später weniger bearbeiten.


Raster verwenden

Besonders wenn man auf eine gute Bildkomposition achtet, ist es auf jeden Fall sinnvoll, das Raster der Handykamera einzuschalten.  So kann man sich ganz einfach nach der Drittelregel richten und das Foto noch interessanter bzw besser machen.

Zur Erklärung: Die Drittelregel teilt das Bild horizontal und vertikal in jeweils drei Teile. Alles, was du auf den Schnittpunkten der Linien platzierst, kommt durch diese Position noch besser zur Geltung.

 


Display und Kamera schützen

Ohne Handy lassen sich schwer tolle Handyfotos machen. 😉 Leider gibt es immer wieder Zwischenfälle und plötzlich ist der Display kaputt oder das Handy geht gar nicht mehr. Um mich vor solchen Dingen zu schützen, habe ich immer eine Schutzfolie auf meinem Display. Das bruchsichere Weinstock Science Panzerglas bietet zuverlässigen Schutz gegen Kratzer und Brüche. Die Folien sind auch, im Gegensatz zu anderen Anbietern, leistbar und erfüllen wirklich ihren Zweck. Mein heißgeliebtes Handy wurde natürlich auch gleich neu ausgestattet.


Mehr fotografieren, als man müsste

Spätestens seit meiner Reise nach Budapest weiß ich, wie wichtig eine große Auswahl ist. Ein wirklich gutes Fotos lässt sich eher unter 50 Fotos finden, als wenn man nur 10 gemacht hätte. Also drückt lieber einmal zu oft auf den Auslöser und die Chance erhöht sich, dass ihr am Ende mit mindestens einem Foto zufrieden seid.

Psst…ich mache meistens 100-120 Fotos, wobei es nur zwei Fotos auf Instagram oder den Blog schaffen. Also nur nicht aufgeben.


 Nicht wahllos fotografieren

Im Gegensatz zum vorangegangen Punkt, setzt dieser Tipp auf Qualität statt Quantität. Aber natürlich schließen sich diese beiden nicht zwingend aus. Damit meine ich, dass ich nicht wahllos irgendetwas fotografieren und auf das Beste hoffen solltet. Wählt euren Bildausschnitt mit Bedacht, überlegt vorab, was ihr erzielen bzw zeugen wollt. Und dann macht von diesem ausgewählten Motiv dutzende Fotos. Ihr seht: diese beiden Tipps unterstützen sich sogar, anstatt sich auszuschließen.


Lesetipp: Umwerfende Reisefotos alleine machen


 Fokuspunkt setzen

Um einen besonderen Punkt oder eine Person auf eurem Foto besonders hervorzuheben, ist natürlich der Fokus wichtig. Gerade mit dem Handy kann es schwierig werden, den Fokus genau zu setzen. Sucht euch wirklich einen ganz bestimmten Teil des Bildes aus und fokussiert auf diesen. Bringt das Handy genau in Position, verändert (wenn nötig) den Bildausschnitt und fokussiert wieder. So ist auch wirklich der Teil eures Fotos scharf, den ihr scharf haben wollt.

 


Linsen und Display sauber halten

Immer wieder erwische ich mich dabei, wie ich die Handylinse und das Display mit dem Ärmel sauber mache. Natürlich verschmiere ich damit mehr, als ich sie wirklich putze. Deshalb solltet ihr immer ein Mikrofasertuch bei euch haben und so die Handyteile sanft reinigen. Eine schmutzige Linse kann jedes Handyfoto ruinieren. Das Weinstock Science Panzerglas unterstützt euch hier als zuverlässiger Schutz gegen Fettflecken jeglicher Art.


Niemals zoomen

Es gibt für die Kamera spezielle Objektive, die darauf ausgerichtet sind, um Objekte ranzuzoomen und so den Bildausschnitt zu wählen. Wenn ihr aber mit dem Handy fotografiert, solltet ihr das Zoomen unbedingt vermeiden. Die Fotos werden pixelig und Details lassen sich gar nicht mehr erkennen. Bewegt euch stattdessen auf das Objekt zu, soweit wie möglich, und erspart euch den späteren Frust.

 


Sei kreativ

Die Geschichte hinter diesem Instagram-Foto: Ich war für ein Wochenende in meinem Heimatdorf und wollte einen Spaziergang machen. Plötzlich, mitten im Wald, kam mir der Gedanke, dass ich hier gerne fotografieren würde. Nur hatte ich weder meine Kamera mit, noch ein Stativ oder sonstige Hilfsmittel. Letztendlich wusste ich mir aber zu helfen und habe einen großen Ast auf den Weg gelegt, das Handy auf den Boden gestellt und dort angelehnt. Mit der Hilfe einer App, die Serienaufnahmen macht (folgt später) konnte ich dann tatsächlich dieses tolle Foto machen. Also seid einfach mal kreativ und nutzt eure Umgebung. Auch ein Ast kann ein tolles Stativ darstellen. 


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Bonus-Tipp: Helligkeit mit dem Finger verändern
Direkt in der Kamera-App kann man die Helligkeit des Bildes mit dem Finger einstellen. Solltet ihr also sofort erkennen, dass einige Bildpunkte zu hell oder zu dunkel sind, könnt ihr das sofort umstellen und so die spätere Bearbeitung erleichtern. Dazu zieht ihr einfach die Sonne neben dem Fokus nach oben oder unten. As easy as that 🙂 (Getestet mit dem iPhone 6)


3 tolle Foto-Apps, die du kennen solltest


Lightroom Mobile

Wie sicher einige wissen, bearbeite ich meine Bilder ausschließlich mit Lightroom. Aber nicht nur am Desktop ist das Programm Gold wert, auch am Handy. Mit ein paar Handgriffen kann man die eingestellten Presets vom Laptop in der App sichern. Meine Handyfotos bearbeite ich deshalb mit Lightroom Mobile, habe aber trotzdem Zugriff auf meine Bearbeitungen.


Photo Timer+

Das ist die vorher erwähnte Serienaufnahmen-App. Sie ermöglicht es euch, einen Timer und ein Aufnahmelevel zu bestimmen. Wollt ihr zB alle 5 Sekunden ein Foto machen und das insgesamt 10 Mal? Lässt sich alles ganz einfach einstellen. Die App ist besonders gut geeignet, wenn ihr Fotos alleine macht und nicht immer hin und zurück laufen wollt.

 


Retouch

Die Möglichkeiten in Lightroom sind endlos. Die mobile Version kommt diesen aber oft nicht ganz hinterher. Vor allem wenn es um Bildkorrekturen geht. Mit der App Retouch kann man schnell und einfach unerwünschte Objekte oder andere Gegenstände verschwinden lassen. Wie den Kanaldeckel im Beispiel-Bild.


Das waren meine 10 Tipps und 3 tolle Foto-Apps, um noch bessere Fotos mit dem Handy zu machen. Ich hoffe natürlich, dass der Beitrag für ein paar von euch hilfreich ist. Schreibt mir gerne, was euer Lieblingstipp ist und ob ihr selbst noch welche habt.
Frohes Knipsen!

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