May I present you…

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Kaffee in der einen, Stift in der anderen Hand und trotzdem ist das Blatt vor mir noch leer. Zugegeben, das Bild war eher für den malerischen Aspekt gedacht. Wenn ich an meinem Buch schreibe, dann am Computer. Da ich keine Ahnung habe, worüber ich jetzt wirklich schreiben soll (Inspirationsblockade sei Dank), nutze ich die Gelegenheit um euch mein Buch vorzustellen. Zumindest das, welches auch wirklich fertig ist und die Erlaubnis hat, vorgestellt zu werden.

Es trägt den Namen „Die Schatten wussten es“, spielt in einer Kleinstadt in England und wird von mir liebevoll als Jugendbuch/Thriller bezeichnet. Das waren die schnöden Fakten. Kommen wir zu den interessanten Dingen. Dem Inhalt.

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Völlig orientierungslos und verängstigt wacht die 21-jährige Mila Roberts neben einer weiblichen Leiche auf. Sie kann sich an nichts erinnern. Hat sie die junge Frau umgebracht? Um das herauszufinden, muss sie ihre Geschichte noch einmal durchleben. Sie wohnt mit ihrer Familie in Worsley, einer Stadt in England. Seit einem Unfall vor drei Jahren hat sie Panikattacken. Ihre Freundin Wendy ist damals gestorben doch die Umstände sind bis heute ungeklärt. Oft machen ihr alltägliche Geräusche solche Angst, dass ihr der Schweiß ausbricht und ihr Herz zu rasen beginnt. Mila weiß nur, dass sie irgendetwas damit zu tun hat. Niemand weiß genau, was passiert ist. Die halbe Stadt hält die junge Frau für verrückt und sie leidet sehr unter ihren Attacken. Die Schatten scheinen sie zu verfolgen. Und eines Nachts, sieht sie endlich warum. Er steht unter einer Straßenlaterne und beobachtet sie: der Schattenmann. Ein Stalker, der ihr ständig kranke Geschenke macht und sie einfach nicht in Ruhe lassen will. Doch wer ist der Schattenmann? Und gibt es einen Zusammenhang zu Wendys Unfall?

„Die Angst, die ich als verschwunden glaubte, hauste wieder in meinem Hirn. Jeder Platz war von ihr besetzt, ich konnte an nichts anderes denken, als den Schattenmann. Wie konnte ich nur glauben, er wäre harmlos?“

Die Geschichte wird immer kurioser. Ihre Mutter fleht sie an, sich zu erinnern. Woran? Was hatte sie vergessen? Die Nacht des Unfalls scheint komplett aus ihrem Gedächtnis gestrichen worden zu sein. Was war so schlimm, dass sie es verdrängen musste?

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Das ist also mein Buch in groben Umrissen beschrieben. Wenn euch der kurze Einblick gefallen hat, dürft ihr mir gerne ein Kommentar dalassen. Würde mich freuen, von euch zu lesen. Damit nicht immer nur ich schreibe. 😉

Die Idee dazu hatte ich, ironischerweise, in der Arbeit. Wenn man sich mit alltäglichen Handgriffen und Banalitäten beschäftigt, schleichen sich oft Ideen ein, die bei genauerer Betrachtung wirklich Potential haben. So war es auch hier. Eine Grundidee war geboren und dank meiner unermüdlichen Kreativität, konnte ich daraus ein ganzes Buch machen. Es hat fünf Monate voll Korrektur, Zweifel und Wahnsinn gekostet aber jetzt ist es fertig und wäre vom Fleck weg bereit, gedruckt zu werden. Okay, das ist vielleicht etwas übertrieben. Fehler werden sich immer wieder finden. Ein Beistrich zu wenig, ein Buchstabe zu viel. Da hilft nur Augen auf und Korrektur lesen. Um mir hier nicht den Mund fusselig zu reden und euch mit langweiligen Satzkonstellationen zu nerven, die erst am Ende wirklich Sinn ergeben, habe ich hier 5 Tipps für angehende Schreiberlinge, die mir persönlich sehr geholfen haben.

  1. Idee finden. Wenn es einen in den Fingern juckt und man unbedingt schreiben will und dann ist alles, was einem noch fehlt, eine Idee, kann das ziemlich demotivierend sein. Aber keine Sorge: Durchatmen und auf geht’s zum Inspirationen sammeln. Was für Bücher gefallen dir? Hast du ein Thema, von dem du erzählen könntest? Oft genug kommt dann der rettende Einfall während man Zähne putzt oder Kaffee kocht. Wichtig ist: Aufmerksam sein aber nicht unter Druck setzen!
  2. Der Anfang. Die Idee ist da, doch wie soll die erste Seite aussehen? Einfach drauflos schreiben. Nein, im ernst. Wörter tippen, ob sie Sinn ergeben oder nicht. Alles rauslassen, was im Kopf herumschwirrt. Wenn man dann genau hinsieht, versteckt sich der perfekte Anfang zwischen den Zeilen und wartet nur darauf, endlich getippt zu werden.
  3. Notizen machen. Alles notieren, aufschreiben, verwahren, was wichtig sein könnte. Spätestens auf Seite 71 hat man die Haarfarbe des Vaters der besten Freundin der Hauptperson bereits vergessen. Da können sich schnell Fehler einschleichen. Also Notizbücher mit Details und Einzelheiten füllen, Steckbriefe der wichtigsten Personen erstellen und leicht zugänglich aufbewahren. Zettelchaos erlaubt, besser ist jedoch ein eigenes Notizbuch für dein Projekt.
  4. Handlungsskelett erstellen. Jede Geschichte hat einen Anfang, einen Mittelteil und zuletzt das spannungsgeladene Ende. Gut ist, wenn du das Ende der Story bereits im Kopf hast. So können Handlungsfäden oder Details besser verknüpft und eingefügt werden. Was könnte auf das Ende hinweisen, ohne zu viel zu verraten? Wenn man das Ende kennt, fällt es einem sofort leichter.
  5. Freunde als Leser. Ist das Buch einmal fertig, sollte man es, bevor es in die große Autorenwelt hinausgeht, erst einmal selbst lesen. Der nächste Schritt: Freunde und Verwandte. Habt ihr Freunde, die gerne lesen oder eine Mutter, die einen Roman nach dem anderen verschlingt? Ihr wisst, was zu tun ist: Buch ausdrucken und die lieben Bekannten einfach mal als Probeleser einspannen. Einfacher kann man keine weiteren Meinungen bekommen.

So, sind wird also wieder einmal beim Ende angelangt. Ich hoffe, meine Tipps waren (oder besser sind) euch nützlich. Wendet sie an, wenn ihr könnt und wollt. Viel Erfolg, mit euren Arbeiten.

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4 Kommentare

  1. Evelyn
    10. Februar 2016 / 16:31

    Das hört sich ja spannend an. Werd mir das Buch auf jeden Fall kaufen. 🙂
    Wie willst du es denn veröffentlichen? Über Amazon?

    Falls du noch Testleser brauchst, stelle ich mich gerne zur Verfügung. Natürlich muss ich dann auch namentlich in der Danksagung erwähnt werden. 😉

    Lg
    Evelyn

    • 10. Februar 2016 / 16:36

      Danke Evelyn, freut mich sehr, dass es dir gefällt. Testleser wären wirklich noch von Nöten. 😉
      Natürlich wirst du dann erwähnt. Noch einmal Danke für die lieben Worte. 🙂
      LG Kathi

  2. Carina
    11. November 2016 / 12:17

    Hallo Kat.
    Ich bin ja zurzeit vom Blog- und Schreib-Fieber gepackt. Aus welchen Grund auch immer.
    Und ich finde deine Tipps zum Schreiben eines Buches gut, wobei man es für kurze Newsbeiträge etc. auch anwenden kann.
    Dein kurzer Einblick in dein Buch „Die Schatten wussten es“ macht Lust auf mehr, hoffe es kommt irgendwann mal auf den Markt. Dann werde ich es mir eindeutig zulegen, hat einen guten Platz in meiner Sammlung von verschiedensten Themen und Autoren. Weil immer dieselben Autoren sind irgendwann auch zu langweilig und man sucht nach was Neuem.
    Liebe Grüße, Carina.

    • 14. November 2016 / 6:53

      Freut mich zu hören, dass die Tipps für dich hilfreich sind. 🙂
      Oh ja, das hoffe ich auch. Wäre toll, das eigene Buch in den Händen zu halten.
      Kann ich gut verstehen! 🙂

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