Dream & Reality | Warum es sich lohnt für seine Träume zu kämpfen

Dream & Reality | Warum es sich lohnt für seine Träume zu kämpfen

Es hört sich so einfach an. Als wäre es das Leichteste auf der Welt und eigentlich nur einen Wimpernschlag entfernt. Jeden Tag verwirklichen Menschen ihre Träume, leben das Leben, das sie sich gewünscht haben. Manchen fällt es in den Schoß, manche brauchen Jahre, um überhaupt einen Schritt voran zu kommen. Wir lieben es zu träumen, es macht die Realität wenig angsteinflößend. Alleine die Möglichkeit, irgendwann einmal seinen Traum leben zu können, lässt uns weitergehen. Durch Sturm und Schnee, durch sternenlose Nächte, die wir lieber im Bett geblieben wären. Wir kämpfen, wir leiden, wir lachen, wir schreien. Manchmal tanzen wir, weil wir es geschafft haben. Manchmal warten wir auf nichts, einfach weil die Hoffnung uns keine andere Wahl lässt. Selbst wenn es manchmal aussichtslos ist, wir warten trotzdem. Wir hoffen trotzdem. Weil wir daran glauben, dass wir es irgendwann schaffen können.

„Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum.“ Ein Satz, der mir das altbekannte Augenrollen entlockt. Natürlich. Wenn es so einfach wäre, würde es ja auch jeder machen. Eigentlich bin ich ein großer Fan von Motivationssprüchen und guten Zitaten. Aber dieses Exemplar ist mir einfach zu kitschig. Aus der Luft gegriffen. Seinen Traum zu verwirklichen verlangt einem alles ab. Geld, Zeit, Schmerzen. Sprüche wie dieser klingen so federleicht, so banal. Aber sie verstecken die Wirklichkeit. Warum kämpfen wir trotzdem für unsere Träume? Warum gehen wir über Dornen, nur um am Ende Rosen in den Händen zu halten? Warum halten wir durch, wenn es nur einer von hundert wirklich schafft? Weil wir dieser Eine sein könnten. Weil die Möglichkeit besteht, dass genau wir es schaffen.

Wie oft habe ich die folgenden Zeilen gelesen: „Es tut uns leid, aber Sie sind nicht qualifiziert genug für den Job.“ Es hat mir jedes Mal das Herz gebrochen. Jedes Mal zweifelte ich wieder an mir und meinem Talent. Aber an meinem Talent lag es nie. Sondern an Zahlen auf einem Stück Papier. Es lag an dem Studium, das ich nie angefangen habe. Dem Abitur, das ich nicht habe und der fehlenden Berufserfahrung, die mir niemand geben wollte.

Ich würde meinen Traum gerne leben, aber niemand hat mich gelassen.

Da habe ich entschieden es alleine zu versuchen. Mit meinen Texten, meiner Stimme. Seven & Stories ist mein Sprachrohr, mein Portfolio. Mein Sprungbrett. Ich würde meinen Traum auf der Stelle leben, wenn ich könnte. Wenn ich zum jetzigen Zeitpunkt sagen könnte, dass er mir meine Rechnungen bezahlt. Aber Motivationssprüche sind oft genau das: Sprüche. Aneinandergereihte Worte, die nett klingen sollen. Wir müssen unser Schicksal selbst in die Hand nehmen und nicht auf andere warten. Wir sollen an Wunder glauben, aber nicht jeden Tag welche erwarten. Ich werde nicht von heute auf morgen eine erfolgreiche Bloggerin, die durch die Welt reist. Es erfordert Arbeit, viel davon. Aber wenn das Ziel es nicht wert wäre, würden wir den Weg nicht gehen. Dann würden wir abbiegen oder umkehren. Den vermeintlichen Wunsch hinter uns lassen. Die Realität ist oft grausam, aber notwendig. Denn unrealistische Ziele werden mich immer nur enttäuschen und nicht vorwärtsbringen. Denn wenn die Enttäuschung Überhand gewinnt, nehmen viele die nächste Ausfahrt und geben lieber auf.

Mein Traum & meine Realität

Ich möchte Schreiben. Mit meinem Herzen, meiner Seele, meinen Händen. Ich möchte dafür bezahlt werden, geniale Texte zu schreiben und diese zu veröffentlichen. Ich möchte Geld für das bekommen, was ich gerade aus reiner Freude mache. Dieser Gedanke kommt mir zurzeit noch seltsam fremd vor. Würde irgendjemand für meine Texte bezahlen? Meine Bücher lesen? Meine Meinung wissen wollen? Aber dann denke ich: Warum nicht? Ich habe ein Talent, warum sollte ich es nicht nutzen? Der Weg ist ein Miststück, das uns ein Bein stellt. Steine graben sich in unsere Fußsohlen und heißer Wind peitscht uns den Schweiß in den Nacken. Aber aufgeben? Nicht, wenn das Ziel so schrecklich verlockend ist. Nicht, wenn der letzte Funke Hoffnung noch glimmt und die Möglichkeit am Leben bleibt. Wenn wir unsere Träume leben wollen, müssen wir dafür kämpfen. Und wenn wir dann am Ziel sind und über die Schulter blicken, werden wir uns denken: Es war manchmal scheiße. Aber es war es wert.

Im Zuge dieser Blogparade schreiben fünf Bloggerinnen auf, warum es sich lohnt, für seine Träume zu kämpfen. Hier findet ihr die anderen Mädels:

Montag: Lina von linalawnista
Dienstag: Kat von sevenandstories
Mittwoch: Betti von bezibella
Donnerstag: Jessy von moredolcevita
Freitag: Jenny von beatricella

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6 Kommentare

  1. Aluna
    23. Mai 2017 / 15:51

    Wunderschön! Was bin ich froh, deinen Blog entdeckt zu haben – lustigerweise bin ich buchstäblich drüber gestolpert! Ich habe nach Detoxrezepten gesucht und deinen Internet Detox Beitrag gefunden 🙂
    Ich bin auch gerade dabei eine Idee in Tat umzusetzten. Ich möchte eine Blog ins Leben rufen und plane nun alles von A-Z. Vielleicht kreuzen sich unsere Wege mal im Bloggerleben oder auchh in Reallife 😊
    Liebe Grüße Aluna

  2. 23. Mai 2017 / 16:29

    Sehr schöner Text. 🙂 Ich vertrete ja die Meinung, dass manche Träume Zeit zum Reifen brauchen. Und wenn es dann so weit ist, erreicht man es auch. Allerdings muss man natürlich auch was dafür tun. Von nichts kommt nichts. Selbst kleine Tätigkeiten und Schritte können mich meinem Ziel näher bringen.

  3. 23. Mai 2017 / 18:26

    Super Beitrag liebe Kat! Besonders toll fand ich den Satz „Warum gehen wir über Dornen, nur um am Ende Rosen in den Händen zu halten?“ Du machst das toll mit deinem Blog! Und ich wünsche dir auch in Zukunft ganz viel Erfolg damit!
    Liebe Grüße,
    Lina von linalawnista

  4. 24. Mai 2017 / 19:22

    Liebe Kat.
    Dir ist wieder einmal ein genialer, wunderschöner und guter Bloggbeitrag gelungen.
    Ich mag den Spruch „Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum.“ auch nicht. Er klingt so, als wäre alles einfach.
    Jeder kämpft immer irgendwo gegen irgendein Problem, Hindernis, etc. an, um weiter zu kommen und oft wird man auch wieder Kilometerweit zurückgeworfen und denkt sich: „Nicht schon wieder, kann das nicht einmal klappen!“
    Mir geht es gerade so im Studium, weil ich einfach keine wirkliche Abschaltphase habe, außer hier und da deine genialen und tollen Beiträge zu lesen, kurz zu kommentieren oder an meinen Bullet Journal weiterarbeiten. Aber es sind nie ein ganzer Tag, wo ich meine Ruhe von Arbeit und Studium habe. Morgen hätte ich war frei von der Arbeit, aber leider muss ich für die Prüfung am Freitag lernen, genauso wie heute noch ein wenig, sonst werde ich den Stoff nicht durchbringen. Und ich sag es dir: Ich möchte jede Stunde aufgeben, da ich das Gefühl habe nicht weiterzukommen, aber der Traum dieses Studium zu beenden und sagen zu können, ich habe studiert und etwas fertig gemacht, treibt mich weiter.

    Und irgendwann wird sich eine Idee bei dir im Kopf breitmachen, die der Beststeller wird, den du dir wünscht! Würde mich rießig für dich freuen und würde auch Testlesen, wenn du jemanden brauchst. Mache das mittlerweile liebendgerne und das werden dir S.L. Simons und Heidi Ha sicher bestätigen. 🙂 <3 <3

    Wünsche dir noch einen schönen Abend und vergesse niemals, du hast mich zu meinen Blog inspiriert und tust es noch immer immer wieder!

    Liebe Grüße,
    Carina.

  5. 28. Mai 2017 / 13:43

    OH YES! So wahre Worte. Dein Text hat mich inspiriert, weil er nochmal die andere Seite der Traumerfüllung zeigt. Meistens geht das mit der Traumerfüllung nicht so einfach und dann hat mein 2 Optionen: Aufgeben oder Weitermachen. Und du machst das absolut richtig!! Wer gibt, wird auch irgendwann bekommen. Klar dauert das meistens Jahre und man wird oft daran denken aufzugeben. Aber das unterscheidet die Menschen: Die einen geben auf und die anderen kämpfen weiter, bis sie ihr Ziel erreicht haben. Na klar kann sich das Ziel auf dem Weg mal ändern, aber das wichtigste ist, es überhaupt zu probieren. Du schaffst das, zeig es denen, die dir keine Chance geben wollten 🙂

    Ein Toller Post! Jura ist echt ein harter Studiengang das habe ich bei Freunden mitbekommen. Großen Respekt, dass du es so durchziehst. Aber wenn man einen Traum hat und dafür kämpft, wird auch der Erfolg kommen!
    Ich kann dir nur zustimmen.. Der Weg wird nicht einfach, aber man muss immer weitermachen, bis man sein Ziel erreicht hat 🙂

    Liebste Grüße,
    Alina von Selfboost

    • 29. Mai 2017 / 8:31

      Danke für die lieben Worte, Alina. 🙂

      Freut mich, wenn dir der Beitrag gefallen hat. Mit de Jura-Studium verwechselst du mich aber leider.:D das war meine Vorgängerin Lina. 🙂
      trotzdem Danke für dein Kommentar.

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