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Writer’s diary

Writer's diary

Im Frühling sind wir am schönsten

Ein Funke Hoffnung liegt in der Luft. Er ist spürbar neben all der Kälte des Schnees und dem Grau der vergangenen Tage. Eine brodelnde Vorahnung, dass das Eis bald schmilzt und die Blüten sich ihren Weg in die Freiheit bahnen. Denn sobald die Temperaturen in die Höhe klettern, spürt man das vertraute Kribbeln der Vorfreude auf der Haut. Wie vergessene Schneeflocken schwirren Gefühle durch die Gegend, verkünden eine Botschaft, auf die ich mich jedes Jahr wieder freue: Der Frühling hat seine Koffer gepackt und ist auf dem Weg zu uns. Continue Reading

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Und warum bloggst du? | A Writer’s Diary

Manche Gedanken lassen uns einfach nicht mehr los. Kleben in unserem Kopf wie längst vergessene Spinnweben und machen das Sprechen schwer. Keine Minute vergeht ohne sich darin zu verlieren. Es fühlt sie so richtig an, dass man es am liebsten gestern schon getan hätte. Die Zeit rieselt in den Keller, lässt uns vergessen warum wir zweifeln. Alles ist plötzlich leichter, als hätte man die Antwort immer gewusst. Es war für mich eine Entscheidung von wenigen Sekunden. Denn eigentlich hatte ich mein Ziel bereits seit Monaten vor Augen, kannte nur den richtigen Weg nicht. Kaum war die Idee in mein Sichtfeld geklettert, blieb sie bei mir. Mehr als alles andere wollte ich einfach schreiben. Meine Texte nicht mehr in irgendeinem PC-Ordner versauern lassen und Menschen meine Geschichten zeigen. Continue Reading

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Zauberhafte Weihnachtsblogtour: A Christmas Story [Gewinnspiel]

Schneeflocken klebten am Glas, der zarte Hauch von kaltem Wind lag in der Luft und kam mit leisen Schritten durch das offene Fenster. Hinter mir prasselte das Feuer, knisterte zwischen dem Holz. Die Decke auf meinen Schultern wog kaum mehr als eine Feder, die Gedanken waren leicht. Unter auf der Straße herrschte das Chaos. Taschenschleppende Menschen, blinkende Lichter von Ketten und Autos. Der Schnee zerriss den Himmel und ein erneutes Hupkonzert setzte ein. Ich fühlte mich, als wäre ich Kilometer weit entfernt und würde mir einen Film ansehen. Continue Reading

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Maybe tomorrow

Mit leerem Kopf und kreisenden Gedanken sitze ich auf dem Stuhl, starre den Bildschirm an und lösche den letzten Satz. Die einzige Zeile, die ich an diesem Tag geschrieben habe und doch muss sie der Korrekturtaste weichen. Es ist Mist, schlicht ausgedrückt. Bisher haben meine Finger nichts Brauchbares zustande gebracht, Worte liegen mir auf der Zunge aber ich kann sie nicht ordnen. Es ist Tage her und ich wollte endlich wieder einen Beitrag online stellen können. Doch die Schreiberkrankheit Nr. 1 hat mich eingeholt. Ihre scharfen Krallen in mein Fleisch getrieben und mich verwirrt und ahnungslos zurückgelassen. Denn das ist der springende Punkt: Ich weiß nicht, worüber ich schreiben könnte. Continue Reading

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Von der Seele schreiben [+ Leseprobe]

In meinem Kopf schwirren die Gedanken, mein Herz läuft ohne mich einen Marathon. Abgebrochener Atem und nervöse Glieder. Ich kann es kaum erwarten, es ist schon so lange her. Eigentlich kommt es mir sogar wie eine andere Zeit vor, ein anderes Leben. Es hat eine kleine Unendlichkeit gedauert, bis ich mich wieder daran gewagt habe. Es war mir nicht klar, was für eine Flut an Gefühlen diese Entscheidung auslösen würde. Und dann brach plötzlich die Welle über mir zusammen. Ich schnappte nach Luft, suchte am Horizont nach einem Anhaltspunkt und quälte mich durch hunderte Wortfetzen. Doch das war mir alles egal. Es herrschte Ausnahmezustand in meinem Kopf, ich spürte das Adrenalin durch meine Adern rauschen und fühlte die pure Aufregung, die über meine Haut tanzte. Continue Reading

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