Weekly London | Diary #2

Weekly London | Diary #2

Irgendwann geht es in Fleisch und Blut über. Dann ist man keine Fremde mehr, sondern ein grauer Punkt auf der Straße. Ein Farbklecks auf einem Gemälde. Man ist einer von ihnen, mittendrin. Ich lasse mich in den Massen treiben, bin der Fisch im Wasser, der einfach nur mitschwimmt. Die erste Woche ist im Schatten der Vergangenheit verschwunden. Sie war so anders, als die zweite Woche. Eine Eingewöhnungsphase, die sich jäh dem Ende zuneigte.
Woche 2 ließ sich davon nicht beirren.
Woche 2 gab mir den Mut zurück und den Glauben daran, dass die Zukunft noch nicht begonnen hat. Aber sie wird groß. Und hell. Ein Stern zwischen all dem Schwarz. Freundschaften wurden geknüpft und Abschied genommen. Essen war mein Feind und mein Geldbeutel zog in den Krieg. Seid bereit für den Rückblick von Week Two. Es warten ein paar interessante Geschichten auf euch.


What happened this week?


Montag: Syahira und Shiqah nennen sie die beiden Mädchen aus Singapur, die mir den Kopf verdreht haben. Wer hätte gedacht, dass innerhalb eines Abends Verbindungen entstehen würden, die ich mit einigen langjährigen Bekannten nicht einmal teile. Mit viel Charme und einer ordentlichen Prise Humor stürmten sie meine Gedanken und ich verbrachte zwei wunderschöne Tage mit ihnen. Der Montag stand ganz im Zeichen der Sehenswürdigkeiten. Vom Buckingham Palace, weiter zu Big Ben und am London Eye vorbei. Wir fuhren mit einem Karussell und hatten Blick über London und genossen eine kleine Auszeit bei Costa. Zu späterer Stunde machten wir einen Club unsicher und tanzen, als gäbe es nur uns und die Musik.

Dienstag: Syahira, Shiqah, Maria und ich wollten endlich dem Ruf nach Pizza folgen und gingen zu Homeslice Pizza bei Neal’s Yard, denn dort gab es das Ofenwunder im Überfluss. Und da das Leben zu kurz für dessertlose Tage ist, gab es Cupcakes bei Lola’s. Da konnte ich den Mädels dann auch das Geheimnis des Cupcake-Verspeisens vorführen: Den halben Teig von unten abtrennen, auf die Creme setzen und fertig ist das Cupcake-Sandwich. Weniger Flecken und die Creme verteilt sich wunderbar zwischen den beiden Hälfe. Patent beantragt. 😉 In der Zoo Bar verabschiedeten wir und sehr tränenreich bei Nachos und Zwiebelringen. Wer hätte geahnt, dann man Menschen so schnell ins Herz schließen kann.


Mittwoch: Vom Vortag noch verfolgt und der Vergangenheit gequält, gab ich mich am Mittwoch meiner altbekannten Faulheit hin. Den lieben langen Tag gab es nur Desperate Houswives und mich. Und einen Berg von Essen. Ich könnte nun so tun, als hätte ich den Lieferservice und all seine Facetten aus rein wissenschaftlichen und bloggesellschaftlichen Gründen auf die Probe gestellt. Aber Fakt ist: In mir wohnte die Raupe Nimmersatt und ich gönnte mir einen Happen nach dem anderen. Bequem vor dem Fernseher. Der Mittwoch war also eher keiner meiner Glanztage.


Psst…habt ihr schon die VLOGs gesehen, die letzte Woche online gegangen sind?


Donnerstag: Earlybirds calling! Der zweite Write&Shine-Workshop stand vor der Tür und ich konnte es kaum erwarten, neue Texte zu Papier zu bringen. Es war, wie bereits beim letzten Mal, mehr als produktiv und motivierend. Sogar zwei Texte auf Englisch durften sich in meiner Arbeitsmappe einnisten. Die Textschnipsel zum ersten Workshop gibt es bereits online. Teil 2 folgt bald. Danach verbrachte ich meine Zeit, jedes nur mögliche Klischee zu bedienen und ging, ja genau, shoppen. Wie viel Geld auf der Strecke blieb, will ich wohl gar nicht wissen. Aber immerhin genug, um daraus einen eigenen Shopping Haul zu drehen. Mehr dazu bald auf Youtube.

Freitag: Meine Prdouktivität litt unter dem Serienwahnsinn der vergangene Tage und meiner Unfähigkeit, mir wirklich Zeit dafür zu nehmen. Also ging es den gesamten Vormittag zu Costa Coffee und ich vollendete drei Beiträge und zwei Videos. God bless this coffeeshop! Da ich aber schwer den ganzen Tag einen Tisch besetzen konnte (Egal, ob ich wollte oder nicht), ging es gegen vier Uhr nach Hause und ich drehte den Shopping Haul für euch. Alles in allem also ein Tag der produktiven Stunden, von dem ich voller Stolz erzählen darf.

Samstag: Der erste Besuch aus Österreich erwartete mich und ich durfte meine allerliebste Freundin Lisa in London begrüßen. Bereits am Vortag hatten wir unser Mittagessen geplant (Achja, habt ihr Lust auf einen Food-Guide?) und wussten genau, wo unser Weg uns hinführen würde. In der hinteren Ecke neben der Oxford Street verbarg sich ein Restaurant namens Ethos, das wir unbedingt ausprobieren wollten. Rein vegetarische Speisen standen auf der Karte und das Bedienungskonzept war mir bis dahin komplett neu. Wirklich überzeugen konnte mich nur ein Gericht und das Dessert-Buffet. Ich kann es nicht leugnen: Ich bin eine Naschkatze und mit Süßigkeiten macht man mich immer happy.


Folgt mir gerne auf Instagram für mehr Eindrücke und Bilder!


Sonntag: Ich hatte meinen Zauberstab im Schrank vergessen, trotzdem erkannten mich alle Potter-Fans auf eine Meile Entfernung. Aufgrund meines Shirts. Lisa und ich brachen zur Harry Potter Studios Tour auf. Obwohl ich sie bereits mit Fabs bewundern durfte, war ich aufgeregt. Denn es gab neue Attraktionen, die damals noch nicht einmal geplant waren. Es war magisch, um mich der Umgangssprache der Zauberer zu bedienen. Lisas Augen leuchteten nur so vor sich hin und ich stellte mich als persönlicher Fotograf zu Verfügung. Das Tour-Video gibt es auch bald online zu bewundern. Verpasst nicht das glückliche Grinsen auf unseren Gesichtern.


What I bought this week


Wie bereits erwähnt gingen meine guten Vorsätze in Rauch auf und ich verschrieb mich dem stillen Geldausgeben. Mehrere Shirts, Blusen und eine Culotte wanderten in meine Tüte und brachen mir beinahe den Arm. Außerdem leerte sich mein Konto dank Essen ordentlich. Immer neue Restaurants auszuprobieren schlägt nämlich auf die Börse.


What I learned this week


Um jemanden einen Freund zu nennen, muss man ihn nicht lange kennen. Keine Jahre, Monate, Wochen. Bei manchen, besonderen Menschen, reichen wenige Tage, die dich wieder an Wunder glauben lassen.
Außerdem fahren wochentags nach  00.30 keine U-Bahnen mehr und hier sind Uber-Taxis eine gute Alternative. Wenn auch kostspieliger als die Untergrundoption, aber billiger als normale Taxis.
Und alles wird irgendwann zur Normalität. Zwei Wochen in London haben zwar immer noch diesen blassen Zauber an sich, aber irgendwann ist es auf leisen Sohlen zur Realität geworden.
Was mich aber besonders freut, ist meine Komfortzone. Denn diese habe ich endgültig verlassen, als ich nach London kam.  Ich spreche wildfremde Menschen an, singe laut auf der Straße oder lache wie eine Hexe in der U-Bahn. Bereits diese gezählten Tage haben mich verändert.
Außerdem scheinen die Deutschen mich zu verfolgen. Egal wo ich hingehe, an jeder Straßenecke spricht jemand Deutsch. Die eigenen Sprache an einem fremden Ort zu hören wird mich wohl immer wieder verwundern.


What’s coming next?


Es bleibt turbulent, aufregend und so ganz anders, als mein Leben in Österreich, was mir bereits wie eine ferne Erinnerung vorkommt. Ich werde nach Jahren meine Freundin Cynthia aus Deutschland wiedersehen und das erste richtige Lookbook drehen. Es warten einige Shootings mit Luise und Jasmine und am Wochenende darf ich meine Freundin Biene in begrüßen. Mir ihr fahre ich an einen ganz besonderen Ort, mehr wird aber noch nicht verraten. Und Sonntagabend geht es ins Kino. Aber das wäre nicht weiter erwähnenswert, wenn es sich um ein normales Kino handeln würde, oder?

Was wollt ihr noch von mir und meiner London-Reise wissen? Restaurant-Guides, die besten Clubs  oder wie ich meine Zeit verbringen? Was soll unbedingt in den nächsten VLOG? Und wie hat euch der zweite Weekly London-Rückblick gefallen?
❤️❤️❤️
Share some love & let me know.

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1 Kommentar

  1. 16. August 2017 / 10:28

    Hi Kat.
    Deine zweite Woche ist ja noch abenteuerlicher als deine erste. Das freut
    mich riesig für dich.
    Ich werde diese Woche noch nach Innsbruck mit einer meiner besten
    Freundinnen fahren. Ich bin schon sehr gespannt darauf. =)
    Und ich kann einen weiteren Punkt auf meiner “Bucket List” streichen. =D <3
    LG, Carina.

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