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Sugarfree – eine Woche ohne Zucker

Mit fehlender Leichtigkeit und angespannten Schultern streife ich durch die Regalreihen und zwinge meinen Blick auf den Boden vor mir. Nur keine Ablenkungen dulden. Der Einkaufswagen ist ein trauriger Abklatsch seiner selbst und wirkt nicht minder verzweifelt als ich. Die kalte Luft des Ladens gräbt sich in meine Haut, ich ziehe den Kopf tiefer in den Kragen meines Pullis. Eine Frage ereilt mich seit Beginn, seit ich das Geschäft überhaupt betreten habe. Warum mache ich das? Doch die Antwort ist ein Wimpernschlag, frei und schwerelos: aus reiner Neugierde. Ich werde nie wissen, was mich erwartet, wenn ich es nicht versuche. Mein Körper wird sich immer an den gewohnten Zustand klammern, wenn ich nichts ändere. Also habe ich mich für ein neues Wochenexperiment entschieden, nachdem ich eine Woche auf den Fernseher verzichtet habe. 7 Tage ohne Zucker. Und ich leide seit der ersten Minute. Continue Reading

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One Week Without – Fernsehen [Tage 6 – 7]

Gestern kamen die Tage 2-5 dran, jetzt die restlichen. Die Woche neigt sich dem Ende zu und ist ehrlich gesagt schneller vergangen als gedacht. Ich bin von mir selbst positiv überrascht, da ich mir eigentlich erwartete hatte, dass es schwieriger sein würde. Aber ich will nicht zu viel verraten, denn unbedingt leicht war das Wochenende für mich trotzdem nicht. Denn wenn sich bei mir Langeweile einstellt, kann es schnell vorkommen, dass ich den Fernseher anflehe sie verschwinden zu lassen. Doch da mir diese Möglichkeit verwehrt blieb, musste ich mich eben anders beschäftigen. Seht selbst.

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One Week Without – Fernsehen [Tage 2 – 5]

Die Tage ziehen ins Land und ich muss zugeben, dass ich den Fernseher nur selten vermisse. Um ehrlich zu sein, bin ich von mir selbst erstaunt, dass ich diese Bürde der Fernsehsucht so schamlos in aller Öffentlichkeit zugebe. Aber ich wäre ja nicht Blogger geworden, wenn ich mich nicht trauen würde, meine Erfolge, Misserfolge und Versuche zu dokumentieren und auch preis zugeben. Eine Woche ohne Fernsehen: Tag 2 – 5.

Tag 2

Man sollte meinen, wenn sich etwas wiederholt, wird es einfacher. Doch in meinem Fall kann ich da nur geringfügig zustimmen. Da der Tag vollgepackt mit Lebensmittelbesorgung und Postamtsuche war, kam ich gar nicht dazu, mir Gedanken über den Fernseher zu machen. Stattdessen versuchte ich mein Lungen wieder einzufangen, die mir dank Hetzerei und unfreiwilligen Umwegen aus dem Leib zu hüpfen schienen. Continue Reading

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One Week Without – Fernsehen

Schreiben und reden kann ich gut, nur an der Umsetzung hapert es meistens. Deshalb ließ ich keine Zweifel und Ausflüchte zu. Ich wollte mein Leben ändern, am besten schon gestern. Also stelle ich mir die nächste Zeit ständig neue Aufgaben, die, wie der Name schon sagrn, immer eine Woche dauern. Zu Anfang möchte ich meinen enormen Fernsehkonsum endlich einschränken und verzichte für eine Woche auf Serien & co. Die Flimmerkiste bleibt also aus. Weitere Challenges werden sein eine Woche vegan, ohne Süßigkeiten und Fertigprodukte oder jeden Tag Sport. Die Motivation ist hoch und da ich bereits letzten Montag angefangen habe, kann ich bereits jetzt sagen, dass sich etwas verändert hat und mein Weg genau richtig ist.

Es nagt an meinen Nerven und innerlich weigere ich mich strickt, es wirklich zuzugeben. Doch bereits nach dem ersten Tag kann ich es nicht mehr leugnen: Ich bin fernsehsüchtig. Jeden Tag hocke ich mich vor die Glotze, zappe mich durch die Kanäle und merke nicht einmal, wie die Zeit an mir vorüber rieselt. Täglich sind es Stunden, die ich vor dem Bildschirm verbringe und das soll sich jetzt endlich ändern. Continue Reading

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Das Mädchen mit dem Bienenshirt – gegen Bulimie und Essstörungen

Wenn rote Augen und nasse Wangen zum Alltag werden, dann haben die Mobber in der Schule bereits gewonnen. Doch mit fünfzehn Jahren ist einem egal, wer gewinnt oder verliert. Man möchte nur diesen unsagbaren Schmerz nicht mehr spüren, den achtlos hingeworfenen Worte auslösen. Der bittere Beigeschmack und die nagenden Zweifel, die jede Beleidigung hinterlässt. Ich ging für drei Jahre in eine technische Schule, dementsprechend sahen auch die Klassenkonstellationen aus. Zusammen mit zwei anderen Mädchen und einer Überzahl von 21 Jungs teilte ich mir ein Klassenzimmer. Doch anders als bei den anderen Mädchen in der Schule, die sich mit ihren männlichen Kameraden sehr gut verstanden und sogar anfreundeten, hatte ich es in meiner Klasse ziemlich schwer. Er fing bereits am ersten Tag an, als wir uns vorstellen mussten. Ich hatte kaum Selbstbewusstsein, viele Pickel und breite Oberschenkel. Offenbar strahlte ich das auch aus, denn ich wurde sofort zu Opfer Nr. 1 auserkoren. Continue Reading

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