Robin Hoodie | Okay? Okay.

Robin Hoodie | Okay? Okay.

Eine Handvoll Worte, ein paar Erinnerungen. Verflochten mit all den tragischen Momenten eines ganzen Lebens. Es wird geliebt und gelacht. Und ich glaube ich war diejenige, die geweint hat. Bücher haben diesen Effekt. Sie lassen sich von dir kaputtlesen, weil sie wissen, dass du einen Teil von dir bei ihnen lässt. Du tauschst ein Stück von dir gegen ein Stück der Geschichte. Und dieser zarte Gedanke bleibt bei dir, schließt sich in deinem Herzen ein und wohnt dort, bis er sich nicht mehr an seine eigene Existenz erinnern kann. Besondere Bücher leben ewig. Lassen uns nie wieder los und spielen unseren Schatten an sonnigeren Tagen. Manchmal sind es Sätze, die hängen bleiben. Oder eine Zeile. Bei mir waren es Buchstaben. Nur vier davon und ich war gefangen zwischen Leid und Liebe. Ich spürte Tränen auf meinen Wangen und Risse auf meiner Seele. Es gab kein Entkommen und ich wollte auch nicht fliehen. Es ist ein bittersüßer Schmerz, der einen auffrisst und gleichzeitig beschützt. Okay? Nein, John Green, es ist gar nicht okay!





Mein Kleiderschrank platzt aus allen Nähten und trotzdem habe ich nie genug. Wenn ich etwas suche, verschwindet es in den Tiefen. Tatsächlich habe ich nur einen einzigen Kapuzenpulli. Meinen TFIOS-Hoodie, der niemals der monatlichen Reduktion zum Opfer fallen wird. Zu viel verbindet mich mit diesem Stoff, der durch meine Finger fließt. Den beiden Wolken auf meiner Brust, die so viel mehr sagen als nur „Okay“. Ich habe in dieser Geschichte über Hazel und Augustus gelebt, mich darin verloren und bin nie ganz zurückkehrt. Ich kann mir den Film dazu nicht ansehen, ohne Tränen einzubüßen und salzige Wangen zu riskieren. Es hat einfach keinen Sinn, das Gefühl zurückzuhalten.  Some infinities are bigger than other infinities. Dieses Zitat hat es sogar unter meine Haut geschafft, buchstäblich. Denn die symbolische Umsetzung davon werde ich für immer auf meinem Schlüsselbein tragen. Wie ein Schmuckstück aus schwarzer Seide oder eine Kette, die sich in jede Faser gegraben hat. Ist es nicht seltsam, dass aus einem Outfitpost plötzlich eine Art Buchempfehlung geworden ist? Ein Stück meiner Seele, obwohl alles mit einem zufälligen Fund eines Hoodies begonnen hat. Mein Bücherregal bricht beinahe zusammen unter der Last von tausenden Welten und Geschichten. Aber hinter den Schranktüren sich noch viel mehr solcher Erzählungen versteckt. Spricht nicht jedes Kleidungsstück seine eigene Sprache? Lässt uns in Erinnerungen schwelgen und innen halten? Es muss nicht immer ein Buch sein, um die Gedanken auf Reisen zu schicken.




Die liebe Verena von Who is Mocca? hat sich zum Auftakt ihrer offenen Fashion Challenge ein Outfit mit Kapuzenpulli gewünscht. Natürlich hätte ich dazu einfach meine geliebten kaputten Hosen oder ein Paar Sweatpants anziehen können. Aber ich wollte einen Touch Eleganz, ein bisschen Mädchen hinter dem großen Pullover. So there you go. Ein süßer Rock und hohe Schuhe. Expect the unexpected.

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17 Comments

  1. Carina
    16. Februar 2017 / 16:21

    Hallo liebe Kat.
    Ich habe gerade echt zweimal schauen müssen, was du kombiniert hast. Rock und Kapuzenpulli.. auf diese Idee wäre ich echt nie gekommen, aber das werde ich eindeutig mal ausprobieren. =)
    Ich glaube, da könnte ich mich sogar mal in einem Rock wohl fühlen.. *gg*
    Tolle Geschichte und tolles Outfit.
    Ich glaube, ich will echt mal mit DIR shoppen gehen und mit dir ein paar coole neue Teile für mich suchen. =)
    Danke für den tollen Post!
    Liebe Grüße,
    Carina.

    • 23. Februar 2017 / 7:54

      Hallo meine Liebe. 🙂
      Hihi, Dankeschön, das freut mich, wenn es dir gefällt.
      Wir sollten uns mal zusammen auf Shoppingtur begeben. Oder? 😀

      • Carina
        23. Februar 2017 / 10:13

        Da nächste Woche wieder das nächste Semester anfängt, kann ich derweil nur „im Sommer“ anbieten,
        dass wir da ne Shoppingtour machen. 😀

  2. 16. Februar 2017 / 19:27

    Liebe Kat,

    die Fotos sind so schön geworden! 🙂

    Liebe Grüße,
    Jasmin.

    • 23. Februar 2017 / 7:35

      Dankeschön Jasmin. 🙂

    • 23. Februar 2017 / 7:55

      Dankeschön Tanja. 🙂 Das freut mich.

  3. 17. Februar 2017 / 21:16

    Sehr bewegende und emotionale Worte am Anfang deines Post!! Der Pullover ist ganz toll und so besonders, durch all das was du mit ihm verbindest. So kann ein Kleidungsstück eben ganz schnell viel mehr werden als ein einfacher Pullover!

    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende!
    Liebste Grüße an Dich ❤ Saskia | http://www.demwindentgegen.de

    • 23. Februar 2017 / 7:58

      Dankeschön Saskia, das freut mich zu hören. 🙂
      Du sagst es, meine Liebe. <3 Hoffe, du hattest ein schönes Wochenende.

  4. 17. Februar 2017 / 22:40

    Ich bin geflasht. Der Text, einfach toll und ich kann nachvollziehen, nachfühlen. Und am Ende diese Kombination aus Hoodie und Rock etc. Eine richtig klasse Idee. Danke für deinen super Artikel. Ich bin verliebt, verliebt in deinen Blog-in deine Art Gedanken in Worte zu fassen.

    LG Dany von http://www.danyalacarte.de

    • 23. Februar 2017 / 7:59

      Oh Dankeschön Danny. 🙂 Das freut mich wirklich <3
      Ich werde noch ganz rot bei all den Komplimenten. 😀
      Vielen Dank!

    • 23. Februar 2017 / 8:04

      Danke Verena. 🙂 Freut mich & sehr gerne.

  5. 6. März 2017 / 17:56

    Noch einmal vielen Dank, dass du bei meiner Fashion Challenge mitgemacht hast. Das Lookbook ist bereits online, schon entdeckt? 🙂 Vielleicht hast du ja auch Lust, bei der neuen Challenge teilzunehmen? Nun gibt es auch noch etwas zu gewinnen. Hier erfährst du mehr: März Fashion Challenge

    • 17. März 2017 / 7:39

      Danke liebe Verena 🙂
      Leider sind Patches & co nicht so mein Fall, also setze ich dieses Mal aus. <3

  6. Jules
    7. März 2017 / 12:05

    du brauchst unbedingt viiiiel mehr Kapuzenpulis – gibts nichts besseres auf dieser welt 😉 <3

    • 17. März 2017 / 7:40

      Da spricht die Expertin 🙂

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