What friends are for

What friends are for

Keep smiling, keep shining
Knowing you can always count on me, for sure
That’s what friends are for
For good times and bad times
I’ll be on your side forever more
That’s what friends are for

Song: Dionne Warwick – That’s what friends are for

Es gibt Momente, in denen ich einfach nur im Bett liegen, mich selbst bemitleiden und weinen will. Draußen vor dem Fenster könnte die Sonne scheinen oder die Welt untergehen. Ich würde es nicht merken, weil ich zu sehr damit beschäftigt bin, mich in meinem Elend zu wälzen und Pläne zu machen, wie ich es schaffen könnte, hier zu überleben. Einen Vorrat an Essen unter dem Bett bunkern wäre ja noch möglich, aber die Sache mit der Toilette stellt sich schon als schwieriger heraus. In solche Phasen des Lebens rutscht man oft viel zu schnell und kommt, wenn es wirklich schlimm ist, auch nicht mehr alleine raus. Dank meiner inneren Dramaqueen, habe ich einen ausgeprägten Sinn zu Übertreibungen. Sobald etwas passiert, kommt es mir vor, wie das Ende aller Dinge. Die Farben leuchten nicht mehr, ich verliere den Boden unter den Füßen und schwupps, liege in einem schwarzen Loch und habe keine Ahnung, wie ich da (ohne Leiter) wieder rauskommen soll. Doch die Lösung ist ebenso simpel wie wirkungsvoll: Freunde und Familie.

Erst vor ein paar Tagen hatte ich wieder einen solchen Einbruch. Ich hab mich unter meiner Decke versteckt, der Fernseher lief als Nebengeräusch und ein Taschentuch nach dem anderen wanderte angeschnäuzt in den Papierkorb. Den Grund dafür möchte ich nicht näher erläutern, es reicht, wenn ihr wisst, dass ich wieder einmal alles dramatisiert und beinahe daran gestorben wäre. (Achtung! Übertreibung!) Was tun, wenn plötzlich alles grau und leer aussieht? Wenn du den Sinn hinter normalen Dingen hinterfragst und keine Antworten darauf findest? Die Rettung kam prompt in Form meiner Mama. Ich schrieb ihr, keine zwei Sekunden später rief sie mich an. Das Tolle an Müttern ist, dass sie einen besser kennen als man sich selbst. Und meine Mama weiß genau, wann ich wieder einmal ein Weltuntergangsdrama hinter mir herziehe. Es dauerte keine fünf Minuten, da ging es mir schon besser. Guter Zuspruch, dem Problem den Wind aus den Segeln nehmen und aus der Sache keinen Elefanten machen, wenn es eigentlich eine Mücke ist. Der nächste Schwung Liebe ließ nicht lange auf sich warten. Eine Freundin schrieb mir, wie es mir ginge. Meine Antwort, höchst dramatisch: „Ich bin ein Wrack und will sterben.“ Der Anruf folgte kurz darauf.  Ihr seht schon, ich steigere mich gerne in Dinge hinein, gebe ihnen die Kraft, mich umzureißen und lasse mir davon den gesamten Tag versauen. Ohne meine Freunde und meine Familie wäre ich wohl schon lange in der Klapse. Aber wir selbst sind dafür verantwortlich, welche Bedeutung wir den Dingen geben, die uns belasten. Unsere Lieben müssen uns einfach oft daran erinnern. Deswegen ist dieser Beitrag für euch, liebe Leute. Genießt meine Lobpreisungen und lehnt euch entspannt zurück.

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Freunde kommen nicht einfach so. Es hört sich komisch an, aber ich finde, Freundschaft muss man sich verdienen. Nicht, indem man sich selbst aufgibt oder nur für den anderen lebt. Freunde sollte man zu schätzen wissen, sie so behandeln, wie sie es verdient haben und unterstützen, wo man nur kann. Hier schreibe ich euch zehn Dinge, die ich bei Freundschaften wichtig finde. (Hach, ich liebe Auflistungen.)

  1. Unterstützung. Ich habe es bereits erwähnt und ich sage es gerne wieder: Freunde unterstützen einander. Egal ob es sich um ein neues Projekt oder eine andere Frisur handelt, man sollte für seine Freunde da sein. Natürlich kann man seine eigene Meinung zu manchen Dingen ehrlich äußern, aber solange man für den anderen da ist, ist alles gut.
  2. Ehrlichkeit. Es hilft überhaupt nichts, wenn man die Menschen anlügt. Geht es dir schlecht? Sag es! Findest du das Oberteil einer Freundin scheußlich? Sag es! Aber nicht mit Worte, für die sich deine Oma schämen würde. Sag es freundlich, so wie du es auch gerne hören würdest.
  3. Spaß. Ja, natürlich ist das ein eigener Punkt. In einer Freundschaft sollte man immer Spaß zusammen haben können. Wenn man sich bei jedem Satz dreimal überlegt ob er lustig ist oder nicht wirkt das schnell verkrampft und unnatürlich. Mach Witze, lache mit, albere herum. Freunde verurteilen dich nicht, wenn du dich einmal verrückt verhältst.
  4. Sei du selbst! Das ist ein Unterpunkt der Ehrlichkeit. Verstell dich nicht! Das macht weder dich glücklich, noch die anderen. Denn irgendwann ist die Zeit gekommen, wo alles rauskommt und deine Freunde merken, dass du nur eine Maske getragen hast. Du musst nicht wie wild durch die Gegend kreischen oder dich wie eine Irre im Dreck rollen. Aber bleib du, wenn dir etwas nicht zusagt, ist das vollkommen okay.
  5. Gemeinsam. Einzelkämpfer können zwar gut überleben, sind aber meistens nicht besonders glücklich und oft allein. Plant also Sachen gemeinsam, verabredet euch zu Filmeabenden oder Spaziergängen. Egal was, verbringt Zeit zusammen und redet über Gott und die Welt.
  6. Ernste Themen. Spaß zu haben und über jeden Blödsinn zu lachen ist toll. Aber jeder Mensch hat Phasen, in denen es ihm nicht so gut geht oder er einfach ein offenes Ohr braucht. Man sollte ernste und unangenehme Themen ansprechen können, ohne sich dafür schämen zu müssen. Wenn du also ein Problem mit deinen Eltern hast, Mund auf und ansprechen. Das kann man natürlich nicht mit jedem Freund besprechen, mit den richtigen aber sehr wohl.
  7. Zeit nehmen. Heutzutage läuft die halbe Welt über Technologie und Computer. Und die andere Hälfte hockt in der Arbeit und rackert sich den Hintern ab, um Geld zu verdienen. Man hat nicht immer Zeit, ab und zu ist der eigene Kopf einfach zu voll und der Stress macht sich bereit zum Würgegriff. Aber einen Satz sollte man sich immer im Kopf behalten: Wenn etwas wichtig ist, nimmt man sich auch Zeit dafür.
  8. Keine Lästereien. Nichts ist schlimmer, als zu erfahren, dass eine gute Freundin schlecht über dich redet. Wenn ihr euch seht, gibt sie dir Küsschen, lacht dich an und kaum drehst du ihr den Rücken hin, geht das Gezicke los. Lasst das! Wahre Freunde sagen einem Kritik ins Gesicht und reden darüber nicht mit eurem Hinterkopf. Natürlich macht es Spaß, über Dinge zu tratschen, aber dabei sollten Freunde kein Thema sein.
  9. Melde dich. Freundschaften basieren nicht auf einem Geheimcode oder einer Liste, wer sich wann melden soll. Wenn du mit jemandem reden willst, tu es einfach. Warte nicht darauf, dass sich alle bei dir melden. Das frustriert dich nur und man zermartert sich das Hirn, warum sich die Leute nicht von selbst melden können. Weg mit diesen Gedanken. Das Leben ist zu kurz, um nur zu warten.
  10. Liebe schicken 😀 Wenn du nicht der Typ, für große Liebesbekundungen bist, ist das vollkommen okay. Aber ein „Ich hab dich lieb“ hier und da tut keinem weh. Zeig deinen Liebsten, dass du froh bist, sie zu haben und sie wertschätzt. Sei für sie da, weil du es willst, nicht weil du es musst. Gib ihnen das Gefühl, gebraucht zu werden aber auch, dass sie sich auf dich verlassen können.

Das waren ein paar Punkte, die ich an guten Freunden schätze und auch selbst, so gut es geht, befolge. Man kann nicht immer der perfekte Freund sein, weil wir Menschen einfach nicht perfekt sind. Und das ist auch gut so. Wäre doch sterbenslangweilig. Aber seid für andere der Freund, den ihr selbst gerne hättet. Und habt euch einfach alle lieb. Jeder hat sein Päckchen zu tragen. Also seid nett zueinander. Somit wünsche ich euch noch einen schönen Tag. Fühlt euch alle gedrückt und vergesst nicht: Knuddelt eure Liebsten mal ordentlich.

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2 Kommentare

  1. Paradiesvogel-Quinn
    15. Februar 2016 / 21:23

    Ich sag nur eines..

    Loose,Footloose!Kick off your Sunday Shoes!!
    Jack,get back,come on before we crack!!

    Hab dich lieb, meine liebe!

    Deine Paradiesvogel-Quinn *mein Hero Name :D*

    • 15. Februar 2016 / 21:25

      Mein lieber Paradiesvogel. 😊 ich bin so dankbar für deine Freundschaft. 😙 kick off your Sunday shoes. Wuhu.
      Hab dich auch sehr lieb! 💗
      Deine Kat

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