Instagram Stories – Just a copycat?

Instagram Stories – Just a copycat?

Mit gerunzelter Stirn und nicht gerade rausgeputzt sitze ich vor meinem Handy und betrachte den Bildschirm. Ein neuer Hype breitet sich über das Land aus, reißt jeden wie eine Flutwelle mit. Ich versuche einen klaren Kopf zu bekommen, scheitere aber an der schieren Masse an Informationen. Es kommt mir vor, als wäre ich im Winterschlaf gewesen. Hätte wichtige Details nicht verstanden und jetzt bleiben mir nur noch meine eigenen Gedanken. Irgendwie hinke ich bei allerlei Trends und whatever immer hinterher. Woran das wohl liegen mag? Die Sonne klopfte an mein Fenster, ermahnte mich endlich aufzustehen und nach Hause zu gehen. Der Himmel war blau, weiße Fäden zogen sich darüber wie Zuckerwatte. Mein Blick wanderte zu dem vereinsamten Handy neben der Tastatur. Ich ließ meine Selbstbeherrschung für einen Moment fallen, schnappte es mir und prüfte Social Media auf Herz und Nieren. Als hätte mein Unterbewusstsein es gewusst, blätterte ich mich durch die Neuigkeiten. Instagram Stories, what? Und war erstmals wieder hoffnungslos überfordert. What else.

Lange hat es nicht gedauert, bis mich das Internet in einem Bissen verschluckt und vollgestopft mit neuen Apps wieder ausgespuckt hat. Ich war ein Mädchen vom Lande, das außer mit Facebook nicht wirklich mit der restlichen Social-Media-Welt zu harmonieren schien. Doch nachdem der Wunsch, öffentlich schreiben zu können, durch einen Blog realisiert wurde, blieb mir fast schon keine andere Wahl mehr, als auf den Internetzug aufzuspringen. Instagram wurde installiert, es folgten Snapchat und Bloglovin, der Twitter-Account wurde wiederbelebt. Aber das Internet ist ein Sammelsurium an Absurditäten, neuen Trends und dem nächsten Justin Bieber. Mehr als die Hälfte davon entzieht sich fast vollständig meiner Aufmerksamkeit und ich kümmere mich nur um Dinge, die für mein Leben auch wirklich relevant sind. Wie meine Top 5 Blogs zum Beispiel oder meine Facebookseite. Es schien alles gut zu laufen, bis plötzlich jemand aus der Reihe tanzen wollte. Denn Instagram beschloss sein Sortiment zu erweitern und Snapchat mit sogenannten Stories nachzueifern. Instagram Stories, ähnlich aufgebaut wie das allbekannte Snapchat (seven.stories), mit dem ich immer noch so meine Probleme habe. Just another fake oder was steckt hinter dem neuen Feature?

InstaStories – A Short Guide

Um zu euer Storyline und der eurer Freunde zu gelangen, klickt ihr einfach auf das Haus in der unteren Leiste.

Bild 1

Wischt ihr dann mit dem Finger weiter nach rechts, öffnet sich automatisch die Kamera. Ihr könnt aber auch auf das Plus ganz oben in der linken Ecke klicken.

Bild 2

Wie bei Snapchat drückt ihr auf den Button in der Mitte um ein Foto zu machen oder haltet ihn gedrückt, wenn ihr aufnehmen wollt. Links daneben könnt ihr den Blick ein und ausschalten oder rechts zwischen den Kameras wechseln. Like always.

Bild 3

Cancel = Abbrechen, Pfeil = posten, kleiner Pfeil = auf dem Handy speichern. Streicht ihr hier mit dem Finger nach links könnt ihr euch verschiedene Filter für eure Bild/Video aussuchen. Außerdem gibt es die Möglichkeit oben rechts mit Schrift und Farbe zu spielen.

Ist das Bild gepostet, erscheint es in eurer Story.

Bild 1 - Ausschnitt

Hier habt ihr die Möglichkeit die Anzahl der Menschen zu erfahren, die eure Story gesehen haben. Und auch, wer es war. Snapchat lässt hier ebenfalls grüßen.

Bidl 5

Wollt ihr einen Teil eurer Story löschen, das Bild auf eurer Instagram-Timeline oder dem Handy speichern, klickt ihr einfach auf die drei Punkt am unteren Rand.

Bild 6

Bei Stories von anderen Freunden könnt ihr auch direkt über Direct Message eine Nachricht zu dem Post verschicken.

Bild 7

Beispiel: Whoismocca (http://whoismocca.com/)

Ich bin kein großer Freund von Veränderungen, was sich mit meinem Hang alles zu verbessern deutlich überschneidet. Deshalb stand ich auch Instagram Stories skeptisch gegenüber. Denn Veränderungen = böse. Außerdem hatte ich gerade erst den Durchblick bei Snapchat erreicht. Aber InstaStories ist um einiges leichter zu handhaben als Snapchat und da ich hier um einiges mehr Follower habe, sehen meine Alltagseindrücke auch mehr Menschen. Da das Projekt allerdings noch in den Kinderschuhen steckt, gibt es noch keine so tollen SnapFilter wie die flatternden Schmetterlinge oder den Hund. Just be patient, Instagram hüpft bestimmt auch bald auf diesen Hype auf. Ob ich Snapchat irgendwann löschen werde, weiß ich nicht. Ich mag das Spielen mit den Filtern einfach zu gerne und habe mich allmählich auch daran gewöhnt. Aber Instagram hat mit Stories ein tolles Upgrade gemacht. Es bleibt also abzuwarten, wo die Reise hingeht. 🙂

Eure Kat.

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2 Kommentare

  1. 5. August 2016 / 19:54

    Ich bin so jemand, der mit Social Media auch wenig am Hut hat – ich habe für den Blog inzwischen Twitter und eine G+ Seite, aber von Facebook, Instagram und Snapchat lasse ich nach wie vor die Finger, weil sie mich nicht ansprechen.
    Komisch finde ich da nur, dass solche neuen Features und der geänderte Algorithmus dazu führen, dass sogar nicht-Nutzer wegen der ganzen Aufregung davon mitbekommen 😉

    Liebe Grüße

    • 6. August 2016 / 16:05

      Für mich ist Facebook ein sehr wichtiges Gut. 🙂 Da kommen viele meine Leser her.
      Aber wenn es auch ohne geht, why not.
      Haha, ja wenn einmal ein Hype ausgebrochen ist gibt es kein Entkommen. 😉

      Liebe Grüße <3

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