Blogdesign Perfection: Was dein neues Blogdesign haben sollte

Blogdesign Perfection: Was dein neues Blogdesign haben sollte
DEENG
Es sind Stunden vergangen, die sich wie Minuten angefühlt haben. Und Tage, denen ein Wimpernschlag genügt hat, um wieder zu verschwinden. Emsige Finger tippen und wissen nicht, wann sie je damit aufhören können. Sonnenstrahlen brechen durch das Fenster und eigentlich ist der Tag zu schön, um ihn hinter verschlossenen Wänden zu verbringen. Eigentlich. Doch das Stöbern setzt sich vor. Dutzende Seiten weichen dem Ticken der Uhr und das stetige Klicken der Maustaste wächst sich zu einem monotonen Rhythmus aus. Ich dachte, ich hätte es gefunden. Es schien mir so perfekt und einzigartig. Ich war wie eine Braut, die glaubte, endlich ihr Traumkleid vor sich zu haben. Bis ein Wunder aus Rosa und Weiß meine Aufmerksamkeit bannte und mich nicht mehr aufgeben wollte. Das perfekte Blogdesign zu finden gleicht einem Marathon. Kaum glaubt man, die Ziellinie vor sich zu sehen, tauchen die nächsten Kilometer unter den Füßen auf. Genauso ging es mir. Ich dachte, ich hätte ein Design gefunden. Bis es von einer anderen Idee abgelöst würde.

Die Suche nach dem nächsten, besseren Blogdesign kann eine einzige Zerreißprobe werden. Man wühlt sich durch sämtliche Template-Seiten, vergleicht Aussehen und Features. Auf den Preis schaut man dabei nur selten. Wie ihr schon seit einiger Zeit bewundern dürft, hat sich mein Blog äußerlich sehr verändert. (Thank you, Captain Obvious. :D) Der Weg bis zum fertigen Blog war von Straßenfurchen und Zweifeln geprägt und ich traf so manche Fehlentscheidung. Bis ich mich in ein Design verliebte, dass ich früher nie gewählt hätte. Weil es so ganz anders ist, als meine Vorstellungen damals. Ich wollte fix eingerichtete Beiträge auf der Startseite und der Weiterlesen-Button war überlebenswichtig. Und plötzlich, mit einem Tastenklick, war diese Vision verschwunden. Doch Menschen verändern sich mit der Zeit und auch der Blog passt sich diesen Bedürfnissen an. deshalb ist dieses Design für den Neuanfang von Seven & Stories absolut perfekt und passend.

Was ein gutes Blogdesign haben sollte

Bei meiner Suche bin ich über einige Designs gestolpert, die meine Augen ziemlich beansprucht haben. Komische Schriftarten, verwirrende Ausführung und mittendrin irgendwo ein Menü, dass mir nichts über den Blog verrät. Was sollte ein neues Blogdesign also alle können und haben? Have a Look:

Menü & Navigation | Kaum etwas ist so nervig wie ein nicht auffindbares Menü oder fehlende Navigation. Das Menü sollte leicht zu finden und gut strukturiert sein. Am besten klappt das mit Unterpunkten oder neuen Seiten. Beim Design kommt es auch darauf an, wo das Menü eingebaut ist. Oben rechts, in der Mitte oder als Button auf der Seite. Hauptsache, es ist sofort zu entdecken.

Übersichtlichkeit | Früher wurde mein Blog besonders oft für seine Übersichtlichkeit belohnt. Auch das neue Blogdesign ist einladend und nutzerfreundlich. Beiträge sind sofort zu erkennen und gewisse Features wie die Sidebar erscheinen erst bei einzelnen Beiträgen. Beim Kauf eines neuen Themes also darauf achten, dass eure Leser nicht beim ersten Anblick verwirrt sind und sich für neue Beiträge durch die Gegend klicken müssen.

Search Bar | Erst wenn man die Suchleiste mal braucht, merkt man, wie sehr sie fehlen kann. Auf einem Blog ohne Search Bar ist das Stöbern nach bestimmten Themen etwas schwierig und gestaltet sich eher anstrengend. Also achtet beim Kauf auf eine eingebaute Suchleiste, sei es im Menü oder in der Sidebar.

Social Media Icons | Mir kam dieser Punkt lange nicht unbedingt wichtig vor. Aber Leser, die euren Blog gerne besuchen und auch wiederkommen wollen, geben sich nicht zufrieden, nur Beiträge zu sehen. Sie wollen eure Instagram-Fotos sehen und über neue Meldungen auf Facebook informiert werden. Und wie sollen sie diese Kanäle oder Link finden? There you go. 🙂

About me-Widget oder Page | Viele Blogdesigns haben heutzutage bereits eigene About Me-Widgets, die mit individueller Gestaltung perfekt zum restlichen Aussehen passen. Falls bei dem auserwählten Design kein solches Widget zur Verfügung steht, sollte ihr eure Zeit in eine About Me-Page investieren. Wenn ich, vor allem neue, Blogs besuche, möchte ich immer etwas über den Blogger erfahren. Seine Motivation, die Hintergründe des Blogs und natürlich den Vornamen. Ich finde nichts unpersönlicher, als wenn ich einen Kommentar ohne Anrede hinterlassen muss, nur weil der Name des Bloggers unauffindbar ist.

Newsletter-Funktion | Ähnlich wie die Social Media Icons gestaltet es sich auch mit der Newsletter-Funktion. Erst in einem meiner letzten Kommentare wurde gefragt, wo man den Blog denn abonnieren könnte. Leser, die Interesse daran haben, keine Eintagsfliegen zu seine, wollen auf dem neuesten Stand bleiben und über neue Blogbeiträge oder News informiert werden. Ich bin jetzt, nach einigen Schwierigkeiten mit dem alten Newsletter, zu MailChimp gewechselt.

Responsive |Eigentlich gibt es kaum noch Design, die nicht responsive aufgebaut sind. Das bedeutet, dass euer Design auf anderen Geräten wie Handys und Tablets keine Einbußen in Sachen Aussehen erleiden muss. Leider gibt es immer noch Themes, die auf dem Handy plötzlich verschoben oder unfertig aussehen und das ist schade für den tollen Blog, der ihr vertreibt. Also achtet immer auf die Kennzeichnung Responsive, wenn ihr euch für ein Blogdesign entscheidet.

Es gibt so viele unterschiedliche Themes, wie es Blogger gibt. Und das finde ich wirklich toll. Die Ausfall ist riesig, was manchmal Verzweiflung nach sich zieht, aber letztendlich findet man immer das perfekte Match. Ich hoffe meine kleine Liste war nützlich für euch und ihr fühlt euch auf den nächsten Designkauf gut vorbereitet.

Was muss für euch ein gutes Blogdesign haben? Was würde euch von einem Kauf abschrecken? Let me know! Comments are wonderful.

 

Hours passed that felt like minutes. And days that only took the blink of an eye to disappear. Busy fingers type their way and don’t know if they’re ever going to stop. Shafts of sunlight break through the window and after all the day is actually quite too beautiful to spend it behind closed doors. Well, actually. The searching continues. Dozens of pages melt between the ticking of the clock. I thought I found it. It seemed perfect and extraordinary. I suddenly felt like a bride who just found the dress of her dreams. Until a dream made of rosé and white crossed my way and got my attention. To find the perfect blog design is like a marathon. Right after you think you saw a glimpse of the finish line another kilometres appears under your feet. That’s how I felt. I really thought, I had found the right design for me. But a different idea got in the way.

To search for the next better blog design can be a mess. You rummage through template pages, compare look and features. The price doesn’t matter. As you may notice my blog got a totally different look. (Thank you Captain Obvious. :D) The way to the finished project can be hard to go. I chose the wrong path, found myself in the desert. But then I fell in love with a design I would have never chosen in earlier days. Because it was just so different from what I wanted back then. But people change and blogs do just the same. That’s why this design is so perfect for Seven & Stories new release.

What a good blog design should feature

During my own design journey I saw quite a few themes I didn’t like at all. Weird fonts, a confusing template and the menu nowhere to be seen. So what should a good design really have. Let’s see:

Menu & Navigation | Nothing is more annoying than a not visible menu or missing navigation. The menu should be easily to find and well-constructed. Choose new pages or subitems.

Clarity | In former days my blog was often praised for his clarity and clean look. The new design is also inviting and user friendly. Blogposts can be spotted easily and some special features are only available after you click on a post itself. Mind those things before you buy a theme. We don’t want our readers to be confused and frustrated after visiting our blogs.

Search Bar | I experienced how important a search bar is, after I needed it desperately and didn’t find one. Searching for a post or an item is exhausting without a good search bar. Always have in mind that people would like to click through specific topics.

Social Media Icons | For a long time I thought this point was unnecessary. But readers that like your blog what to see other stuff as well. Like your Instagram pictures of Facebook news. Therefor they need so links to reach out to your social media channels.

About me-Wiget or page | Many blog design have a customized About me-Widget for you to use. If that’s not the case you should invest some time to create an About me-Page. I, personally, like to read something about the blog him/herself. The motivation behind the blog, the blogger’s age or first name. Give your readers the chance to get to know you.

Newsletter | Similar to social media it is with the newsletter function. Recently a reader asked me where he can follow my blog. People want to get informed if there are new blogposts or something to experience. Right now I’m using MailChimp because my old feature gave me quite a hard time.

Responsive | There is barely a design out there that isn’t already responsive. That means that a blog appears almost identical on other devices like mobile phones and tablets. Unfortunately there are still designs that are not responsive. So have a look before you buy something.

There are so many designs available and I think that’s pretty amazing. The selection is huge which sometimes both a blessing and a curse. But I’m sure you’ll find your perfect match. I hope my checklist made shopping easier and you feel comfortable to look for your next blog design.

What are your must-haves for a good blog design. Is there anything you don’t like at all? Let me know.
Comments are wonderful.

 

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6 Comments

  1. 20. Juni 2017 / 10:22

    Toller Post! Du hast wirklich wichtige Punkte für ein gutes Blogdesign angesprochen.
    Lg. Laura

    • 28. Juni 2017 / 11:52

      Danke Laura, das freut mich. 🙂

  2. 22. Juni 2017 / 7:38

    Hi Kat, sehr wichtige Punkte und eine gute Liste, die dabei entstanden ist!
    Sicher hilfreich – besonders für Personen, die sich Themes kaufen wollen oder wie ich mich gerade entschieden habe: entwickeln wollen.

    Ich denke ein großer Punkt sind auch die richtigen Farben: dunkle Schrift und am besten weißer Hintergrund – gerne zusätzlich dann mit Farbakzenten.

    • 28. Juni 2017 / 11:52

      Freut mich, wenn die Liste hilfreich ist. 🙂 Ja, das sehe ich genauso wie du. 🙂

  3. 22. Juni 2017 / 19:38

    Hallo Kat,

    jap, ein übersichtliches Menü und eine Suchfunktion sind Gold wert.

    Was noch ganz entscheidend ist: eine möglichst gute Lesbarkeit. Da finde ich deinen Fließtext aktuell leider zu klein, auch die gelben Links lassen sich auf dem weißen Hintergrund nicht allzu gut erkennen. Vielleicht magst du das ja noch überarbeiten?

    Einige Features wie bspw. der Newsletter sind ja nicht zwangsläufig an das Layout gebunden, sondern sind halt Plugins, die im Grunde genommen mit jedem Layout funktionieren – auch wenn hie und da vielleicht noch etwas Handarbeit nötig ist. Zumindest das grundlegende Wissen über CSS gehört eh zum Handwerkszeug eines Bloggers, finde ich.
    Einige Themes bringen sogar bereits das entsprechende Styling für populäre Plugins mit (bspw. für die Formulare von Mailchimp oder Contact Form 7).

    Was mir persönlich am Erscheinungsbild eines Blogs noch wichtig ist: dass es in sich stimmig ist. Dazu gehört für mich auch die Sprache… gerade bei rein deutschsprachigen Blogs finde ich es immer etwas lieblos, wenn die Bezeichnungen wie „previous post“ oder „June 22nd“ aus dem englischsprachigen Layout nicht übersetzt wurden.

    Cheers,
    Anne

    • 28. Juni 2017 / 11:50

      Danke für den Input Anne. 🙂 Die gelbe Schrift war ein kleines Experiment. Gut zu wissen, dass es etwas anstrengend ist. 🙂

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